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14.08.2019

Miniatur Wunderland schlägt Brücke über das Fleet und überquert den Atlantik.

Rund 10 Mio. Euro werden in neue Abschnitte investiert/Wunderland baut Südamerika in Argentinien

In diesem August wird das Miniatur Wunderland 18 Jahre alt und damit volljährig. Zeit, sich über die Zukunft Gedanken zu machen. Diese wird ganz anders, als noch vor ein paar Jahren geplant. Irgendwie typisch für fast 18.

Im März wurde ein neuer Mietvertrag zur Erweiterung des Wunderlandes in der Speicherstadt unterschrieben. Auf der anderen Seite des Fleets sollen 3.000 weitere Quadratmeter ans Wunderland angeschlossen werden.

Als vorerst letzter Abschnitt im bisherigen Gebäude wird gerade am Abschnitt Monaco/ Provence gebaut. Gerrit Braun versucht hier gemeinsam mit seinem Team eine völlig neuartige Technik zu entwickeln. Die Vision ist es, über skalierbare Magnetfelder ein Miniatur-Formel-1-Rennen zu erschaffen. Ob das wirklich klappt, ist noch offen. „Ein MiniaturFormel-1-Rennen ist neben unserem Flughafen das bisher technisch anspruchsvollste Projekt in der Geschichte des Wunderlandes. Wir haben gerade auf einer Teststrecke die ersten Boliden zum Fahren gebracht. Bis wir allerdings F1-Rennen mit unterschiedlichen Fahreigenschaften und Überholmanövern abbilden können, liegt noch ein langer Weg vor uns“, berichtet Gerrit Braun. Die Eröffnung ist für November 2020 geplant.

Schon vorher wird auf neun Quadratmetern ein kleiner, aber sehr detailreicher Teilabschnitt eröffnet:  eine neue Kirmes. Die bisherige Kirmes, die 2001 zur Eröffnung des Wunderlandes gebaut wurde, wird nun komplett überarbeitet und von ihrer Größe mehr als verdoppelt. Neue Fahrgeschäfte, rund 100.000 LEDs und viele technische Spielereien werden zum Highlight in einem der Urabschnitte des Wunderlandes. Im November 2019 soll die neue Kirmes feierlich eröffnet werden.

Das mit Abstand spektakulärste Projekt ist aber zweifelsohne der Erschluss der neuen Flächen. Ursprünglich war auf der anderen Seite des Fleets England geplant. Diese Idee wurde nun aber durch das größte Abenteuer in der Geschichte des Wunderlandes ersetzt: „Wir haben quasi unseren Brexit bereits vollzogen“, erklärt Frederik Braun augenzwinkernd und fügt hinzu: “Mittlerweile kommen 25 Prozent unserer Gäste aus dem Ausland. Für viele sieht Europa sehr ähnlich aus. Alte Häuser, kleine Städtchen, Wiesen, Felder, Wälder und hin und wieder Berge. Daher haben wir uns entschieden ganz neue Welten zu erschaffen. Wir beginnen dieses Vorhaben mit dem Bauabschnitt Südamerika. Die Idee dazu ist uns in New York gekommen, als wir eine – im ausschließlich positiven Sinne – vollkommen verrückte Familie aus Argentinien kennengelernt haben.“

Im Sommer 2017 entstand die Vision, gemeinsam mit diesen tollen Südamerikanern in Südamerika Südamerika zu bauen. Der südamerikanische Kontinent unterscheidet sich ganz gewaltig vom europäischen. In Europa gibt es sehr viel Licht und Zivilisation, in Südamerika ist es das genaue Gegenteil. Es gibt die letzten unerforschten Flecken der Erde im Amazonasdelta, Mythen, gewaltige Natur und extrem wuselige Städte. All das authentisch erlebbar zu machen, ist aus einer tausende Kilometer entfernten Werkstatt in Hamburgs Speicherstadt kaum möglich und noch gibt es (glücklicherweise) kein Google Maps im Regenwald oder der Antarktis.

Daher bauen wir seit nunmehr einem Jahr gemeinsam mit der Familie Martinez in einem Vorort von Buenos Aires an dem bisher waghalsigsten Projekt in der Geschichte des Wunderlandes. Modellbauer des Wunderlandes erschaffen gemeinsam mit einem Team aus 15 Südamerikanern den neuen, spektakulären Abschnitt. Geplant sind in der ersten Bauphase rund 200 Quadratmeter, vom Amazonas über die Anden, nach Rio und bis zur Antarktis. „Das Südamerika-Projekt ist Abenteuer und Märchen zugleich. Der Vater der Familie, Ricardo Martinez, ein begeisterter und verrückter Modellbauer und Drummer, ist 2002 über die Deutsche Welle auf eine Reportage über das Miniatur Wunderland gestoßen. Diese hat er auf VHS aufgenommen und seinen vier Kindern immer wieder vorgespielt. Alle Kinder sind quasi mit dieser VHS und unserem YouTube-Kanal groß geworden. Sie wollten immer schon ins Wunderland und nun begeben wir uns mit ihnen gemeinsam auf eine spannende Expedition ins Ungewisse“, erklärt Gerrit Braun.

Parallel zum Südamerika-Abschnitt entsteht in Hamburg auch noch ein weiterer, ganz besonderer Abschnitt. Auf dem Weg ins neue Gebäude haben die Besucher die Möglichkeit, aus der Vogelperspektive einmal um die Welt zu reisen. In der Ausstellung „Die Welt von oben“ werden wir die schönsten Orte der Welt aus der Perspektive eines tieffliegenden Flugzeugs nachbauen. Insgesamt werden über die nächsten Jahre verteilt rund 10 Millionen Euro in die neuen Abschnitte fließen.

„Für uns beginnt eine ganz spannende Phase. Die letzten Jahre haben wir unsere Anlage Abschnitt für Abschnitt gebaut und erweitert. Nun gehen wir komplett neue Wege und begeben uns auf ein großes Abenteuer. Ob alles so klappt, wie wir es uns erträumen, weiß ich noch nicht. Unser Anspruch war es aber schon immer, uns selbst zu übertreffen und unsere Besucher zu überraschen. Damit das gelingt, muss man auch mal sichere, gewohnte Wege verlassen und kleine Pfade ins Ungewisse erforschen. Ich bin gespannt was dabei rauskommt und kann es kaum erwarten“, erzählt Frederik Braun.

 


04.01.2019

Freier Eintritt für alle, die sich das Wunderland ansonsten nicht leisten können.

Im fünften Jahr in Folge wird heute um 16.00 Uhr der Start der Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ bekannt gegeben. An 22 Terminen im Januar kommen alle, ganz egal ob Hartz IV Empfänger, alleinerziehende Eltern, Rentner, Flüchtlinge oder Großfamilien, die sich aus ihrem eigenen Empfinden heraus den Eintritt nicht leisten können, umsonst ins Wunderland. Es reicht den Satz „Ich kann es mir nicht leisten“ an der Kasse zu sagen oder geschrieben vorzuzeigen.

Seitdem die Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ im Januar 2015 zum ersten Mal ausgerufen wurde, sind der Einladung schon mehr als 60.000 Menschen gefolgt. Die Reaktionen waren zum allergrößten Teil positiv. Mittlerweile gibt es dutzende Dankesbriefe und fast jeden Tag konnte man Zeuge emotionaler Momente werden.

„Ich habe mich in den letzten Jahren während der Aktion selber häufig in den Shop gestellt und beim Einlass geholfen. Es hat mich sehr bewegt, was ich dort erleben durfte. So erinnere ich mich beispielsweise noch ganz genau an eine Großmutter, die mit ihren Enkelkindern da war, sich unter Tränen dafür bedankte und sagte, sie würde gerne trotzdem 5 Euro zahlen. Mehr kann sie sich einfach nicht leisten. Daher haben wir keine Sekunde daran gezweifelt, ob wir die Aktion in diesem Jahr wiederholen. Leider gibt es in Deutschland, trotz Vollbeschäftigung in einigen Regionen, immer noch sehr viele Menschen, die unter prekären Verhältnissen leben. Für uns ist es eine große Freude, dass wir in der glücklichen Lage sind, diesen Menschen einen schönen Moment zu bereiten“, berichtet Frederik Braun.

In den vergangen Jahren hat sich das Einladungsvideo in den sozialen Medien millionenfach verbreitet. Heute um 16.00 Uhr wird über Facebook, Youtube und Instagram ein neues Video veröffentlicht, das diese Aktion erklärt und alle Menschen, die sich den Eintritt nicht leisten können, einlädt.

„Ich freue mich über jeden einzelnen, der von dieser Aktion erfährt und sie für sich nutzt. Vielleicht nutzt auch einer von tausend die Aktion aus, aber das ist mir unterm Strich egal. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es sich lohnt, zu vertrauen und an das Gute in uns Menschen zu glauben. Ich bin sehr gespannt, wie viele Menschen wir in diesem Jahr mit der Aktion erreichen und hoffentlich glücklich machen werden“, erklärt Gerrit Braun.

Die Aktion läuft bis Ende Januar.

Alle Termine und weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite: www.miniatur-wunderland.de/leisten

 


05.07.2018

VENEDIG ÜBER NACHT VON KÜNSTLERN UMGESTALTET

Venedig/Hamburg, 05. Juli 2018 – Was am Tag zuvor noch als romantisches Postkartenmotiv anmutete, ist über Nacht zur Kulisse für eine spektakuläre Streetart-Aktion geworden. In der Nacht auf Mittwoch haben sich verschiedene Künstler weltweit zusammengetan, um Venedigs Fassaden, Brücken, ja sogar Boote in Farbe zu tauchen. Wer das für Vandalismus hält, liegt jedoch völlig falsch. Denn bei dieser Aktion handelt es sich vielmehr um eine einzigartige Miniatur- Kunstausstellung des Miniatur Wunderlandes zugunsten von Viva con Agua.

Statt Kubikmetern an Farbe haben es die Künstler mit wenigen Tuben geschafft, ganze Gebäude in Kunstwerke zu verwandeln. Denn während das Weltkulturerbe Venedig nach wie vor unberührt in der Lagune an der Adria liegt, ist es das nur 9 qm große Venedig des Miniatur Wunderlandes in Hamburg, das über Nacht zur Kulisse für spektakuläre Streetart geworden ist. Mit Okuda (Spanien, Top 50 der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler weltweit), Zezao (Brasilien) und Ashenafi Mestika (Äthiopien) ist die internationale Streetart-Szene nun im Wunderländer Venedig vertreten. Die Lokalmatadore Björn Holzweg und Nils Kasike komplettieren die Miniatur-Gallery, die erstmals im Rahmen der Hamburger Millerntor Gallery stattfindet.

„Kleine Kunst mit großer Wirkung. Viel wichtiger aber noch ist die Idee dahinter. In den nächsten Tagen werden die Objekte für einen guten Zweck versteigert und im Wunderland gegen einen Nachbau ausgetauscht.“ – so beschreibt Wunderland-Gründer Frederik Braun die Intention dieser einzigartigen Aktion. Denn während die Kunstwerke im Venedig-Abschnitt des Miniatur Wunderlandes ausgestellt sind, können Kunstkenner und Modellbauliebhaber bei dem Online-Auktionshaus ebay um die begehrten Werke mitsteigern. Die Erlöse aus den Auktionen fließen schließlich zu 100% an den gemeinnützigen Verein Viva con Agua e.V.. Die Initiative setzt sich mit ihrer Vision von „einer Welt ohne Durst“ für einen menschenwürdigen und gesicherten Zugang zu sauberem Trinkwasser weltweit ein. Noch bis zum Abend des 13. Juli 2018 können die Werke ersteigert werden.

Michael Fritz, Mitinitiator der Millerntor Gallery und Gründungsmitglied von Viva con Agua, erklärt: „Wir sind stolz gemeinsam mit dem Miniatur Wunderland erstmals die Ausstellungsfläche der Millerntor Gallery über das Stadion des FC St. Pauli hinaus erweitern zu können. Nur die Wunderländer können so verrückt sein, ihren 1.000.000€ teuren Venedig-Abschnitt einem Haufen Künstler für die gute Sache zu überlassen.“

Die Miniatur-Ausstellung ist noch bis einschließlich 13. Juli 2018 im Wunderländer Venedig zu  sehen. Danach wechseln die Streetart-Kunstwerke ihren Besitzer an den glücklichen  Höchstbietenden.

3, 2, 1 … Deins?

 


21.02.2018

Venedig: Ein Miniatur-Meisterwerk vollendet den Italien-Abschnitt im Miniatur Wunderland

Am 21. Februar 2018 wird nach mehr als einem Jahr Bauzeit der Venedig-Abschnitt eröffnet
 
Mit seinen 9 m² stellt Venedig als neuer Teilabschnitt des Miniatur Wunderlandes zwar keine neue Rekordmarke in Sachen Modellfläche auf, jedoch bemüht der bislang kleinste Abschnitt in ganz anderer Hinsicht Superlative. Denn die Liebe zum Detail, die unseren Modellbauern ohnehin seit Jahren attestiert wird, hat beim Bau der italienischen Lagunenstadt noch einmal ein völlig neues Niveau erreicht. Nicht umsonst wurde Venedig kurzerhand zum eigenen Teilabschnitt auf einer separaten Insel auserkoren, als klar wurde, dass der Arbeitsaufwand bis zur geplanten Eröffnung Italiens niemals zu stemmen sein würde. Über 35.000 Stunden wurde seither an der Kulisse des italienischen Weltkulturerbes mit seinen verwinkelten Gassen, Kanälen, Gondeln und Palazzi gearbeitet und dabei mit mehr Präzision denn je daran getüftelt dem Original möglichst nahe zu kommen.

Den beginnenden Verfall der Gebäude durch das regelmäßige Hochwasser – das sogenannte Acqua alta – realitätsgetreu abzubilden war eine echte Herausforderung für unsere Wunderland-Architekten. Aber auch die opulenten Verzierungen an den Fassaden taten ihr Übriges die Bauzeit und -kosten in die Höhe zu treiben. „Mit einem rekordverdächtigen Quadratmeterpreis von weit mehr als 100.000 Euro war Venedig wahrlich kein Schnäppchen. Aber das sagenhafte Ergebnis zeigt, dass es diese Investition auf jeden Fall wert war. In jedem Winkel unseres Miniatur-Venedigs steckt so viel Liebe – das lässt sich in Zahlen gar nicht bemessen“, so Frederik Braun.

Wenn man es dennoch versuchen will, klingt das ungefähr so: In den vergangenen 19 Monaten waren bis zu 60 Wunderland-Mitarbeiter in den Bau des neuen Abschnitts involviert. Sie haben mehr als 280 Häuser und Brücken von Hand gefertigt, 4.000 LEDs installiert, ca. 5.000 Meter Kabel verlegt und 160 Straßenlaternen einzeln angefertigt. Für Geschäftigkeit auf den Kanälen sorgen 150 venezianische Gondeln, die in mühevoller Handarbeit einzeln gefertigt, verziert und ausgestattet wurden. Die 4.000-teiligen Prokuratien unterstreichen dabei ebenso das ganz besondere venezianische Flair wie der aus 2.700 Einzelteilen gefertigte Dogenpalast oder der berühmte Markusplatz, auf dem sich unzählige Wunderländer dem bunten Karnevalstreiben widmen.

Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten hat das Venedig des Wunderlandes aber noch viel mehr zu bieten. „Bei der Planung von Venedig war es uns besonders wichtig, nicht nur das ‚Venedig der Touristen‘ abzubilden, sondern auch abseits der überlaufenen Touristenmagnete einen Einblick in das echte venezianische Leben und die Kultur der charmanten Norditaliener zu geben. Hierfür lohnt sich ein genauer Blick in die schmalen Gassen und kleinen Innenhöfe“, verrät Gerrit Braun.

Mit Venedig wächst das Miniatur Wunderland, das schon zum zweiten Mal in Folge von ausländischen Gästen zur beliebtesten Sehenswürdigkeit Deutschlands gewählt wurde, auf 1.499 m² reine Anlagenfläche. Bislang wurden schon ca. 21 Mio. Euro und knapp 800.000 Arbeitsstunden in den Bau der mittlerweile neun Themenwelten investiert, ca. 35.000 Stunden davon allein in den neuen Venedig-Abschnitt.

Ein Video mit Impressionen aus dem neuen Abschnitt finden Sie bei YouTube.

 


01.12.2016

Miniatur Wunderland erwartet 15. Millionsten Besucher

Nach 15 Jahren, 3 Monaten, 2 Wochen und 3 Tagen erwartet das Miniatur Wunderland am 02. Dezember gegen 14 Uhr den 15.000.000sten Besucher. Alleine im Jahr 2016 werden voraussichtlich über 1.300.0000 Besucher das Wunderland besuchen.

Mittlerweile kommen die Besucher aus allen Teilen der Welt. Im vergangen Jahr kamen 23,2 % der Besucher aus dem Ausland. Spitzenreiter ist Dänemark mit knapp 45.662 Besuchern allein 2016, knapp gefolgt von der Schweiz, Österreich, England, USA und China. „Kurz vor der Eröffnung des Wunderlandes haben wir davon geträumt im Jahr 100.000 Besucher zu bekommen. Hätte man mir erzählt, dass wir nach 15 Jahren und ein paar Monaten unseren 15.000.000sten Besucher erwarten, hätte ich wahrscheinlich gedacht, dass wir uns bei den Nullen geirrt haben. Die Entwicklung ist einfach unfassbar und es macht mich unglaublich stolz, dass mittlerweile Menschen aus allen Teilen der Welt wegen uns nach Hamburg reisen“, erklärt Wunderland-Gründer Frederik Braun.

Jüngst hat die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) eine Umfrage zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands veröffentlicht. Über 40.000 Menschen wurden im Ausland dafür befragt. Das Miniatur Wunderland wurde noch vor Schloss Neuschwanstein, dem Brandenburger Tor, dem Kölner Dom oder der Altstadt von Heidelberg zur beliebtesten Sehenswürdigkeit Deutschlands gewählt. Die komplette Umfrage ist als DZT Top 100 auf der offiziellen Seite zu sehen.

„Seitdem wir Ende September unseren neuen Italienabschnitt eröffnet haben und die Studie veröffentlicht wurde, merken wir, dass das Interesse noch einmal zugenommen hat. Um ehrlich zu sein macht mich das schon ein bisschen verlegen. Wir bauen zwar große und weltbekannte Gebäude und Sehenswürdigkeiten in Miniatur nach, dass wir aber nun selber dazu gehören soll, will noch nicht so richtig in meinen Kopf. “, findet Gerrit Braun und fügt hinzu: „wir sind froh und dankbar für jeden einzelnen Gast egal ob aus Barmbek oder Bangkok.“ Wenn der 15.000.000ste Gast das Wunderland betritt, wird er von Gerrit und Frederik mit Konfetti und Torte begrüßt. Zudem gibt es noch eine Eintrittskarte auf Lebenszeit und einen Miniatur-Palazzo im neuen Venedigabschnitt, der dort noch hoffentlich sehr lange trocken stehen wird.

 


01.09.2016

Das Miniatur-Meisterwerk

Italien im Miniatur Wunderland eröffnet. Erstes Video online.

Nach 180.000 Arbeitsstunden und vier Jahren Bauzeit wurde heute um 11 Uhr der neuste und neunte Abschnitt im Miniatur Wunderland eröffnet. Der Bau des 190 m2 großen Abschnitts hat mehr als 4.000.000 Euro gekostet. Zu entdecken gibt es 30.000 liebevoll in Szene gesetzte Figuren, über 500 handgefertigte Kirchen, Häuser und Brücken, mehr als 100 Züge, aber vor allem Modellbau in einer völlig neuen Präzisionsstufe.

„Wenn man an Italien denkt, schießen einem ganz viele Bilder in den Kopf. Rom, Pisa, Florenz, Venedig, Positano, Rimini, Toskana, Amalfi, Sizilien oder Südtirol auf nur 190 m2 darzustellen ist quasi unmöglich. Daher hat die Planung unseres Fantasie-Italiens allein mehr als ein Jahr gedauert“, erklärt Frederik Braun.

Der neue Italien-Abschnitt umfasst Rom, die Toskana, die Cinque Terre, Südtirol, die Amalfiküste und Pompeji mit dem berühmten Vulkan Vesuv. Venedig wird als separater Abschnitt ca. ein Jahr später folgen. Eine besondere Herausforderung stellten die weltbekannten Gebäude dar. Der Petersdom mit angrenzenden Kolonnaden besteht beispielsweise aus 22.000 Einzelteilen und hat 23 Monate Bau- und Konstruktionszeit verschlungen.

„Was unsere Modellbauer mit Italien in den letzten vier Jahr erschaffen haben, ist der blanke Wahnsinn. Sie haben Modellbau in Sachen Präzision und Detailliebe auf ein neues Level  gehoben. Jede noch so kleine Dorfkapelle ist einem Original nachempfunden und in mühevoller Handarbeit entstanden. Auf fast jedem Quadratmeter kann man ein kleines Meisterwerk bewundern. Wir mussten die Eröffnung ein paar Mal nach hinten schieben und es ist auch teurer geworden, als wir geplant hatten, aber für dieses Werk war es jede Minute und jeder Euro wert“, schwärmt Gerrit Braun.

Gerrit und Frederik Braun eröffneten vor zahlreichen Medienvertretern gemeinsam mit Hamburgs 1. Bürgermeister Olaf Scholz und dem Gesandten der Republik Italien, Alessandro Gaudiano, Italien. Ab dem 29. September ist der neue Abschnitt dann öffentlich zu bewundern.

Schon jetzt gibt es ein aufwändig produziertes Video, das in drei Minuten den Italien-Abschnitt spektakulär in Szene setzt. Ab heute um 12:30 Uhr kann es bei YouTube und Facebook gesehen und natürlich auch geteilt werden.