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05.07.2019

Sie war weltweit eine der letzten ihres Ursprungs:  Deutschlands ältestes Breitmaulnashorn ist tot

Der Serengeti-Park Hodenhagen trauert um Nashorndame Doris

Hodenhagen (05.07.2019): Der Serengeti-Park Hodenhagen muss eine traurige Mitteilung machen. Das älteste Breitmaulnashorn Deutschlands ist am Freitag (05.07.2019) im Serengeti-Park Hodenhagen verstorben. Die 50 Jahre alte Nashorndame Doris war nicht nur das bundesweit älteste Breitmaulnashorn, sondern auch einer der letzten Wildfänge, die überhaupt noch in menschlicher Obhut leben. Weltweit leben nur noch sehr wenige dieser wertvollen und seltenen Exemplare in Zoologischen Gärten. Die Lebenserwartung von Breitmaulnashörnern liegt bei ungefähr 45 Jahren.

Doris ist 1969 in Kwazulu Natal (Südafrika) in freier Wildbahn geboren und kam am 03. August 1974 in den nur wenige Monate zuvor eröffneten Serengeti-Park in Hodenhagen. Sie gehörte damit zu den absoluten Urgesteinen des Parks. Doris hat einen besonders wertvollen Beitrag für den Arterhalt der südlichen Breitmaulnashörner, die auf der Roten Liste der IUCN als „potentiell gefährdet“ eingestuft sind, geleistet. So hat sie im Serengeti-Park insgesamt 15 Jungtiere zur Welt gebracht.
Doris war auch Teil einer einmaligen Erfolgsgeschichte: Sie ist die Mutter, des 1991 in Hodenhagen geborenen Bullen „Kai“, mit dem 1996 im afrikanischen Etosha Nationalpark die weltweit erste Auswil­de­rung eines in Europa gezüch­te­ten Breit­maul­nashorns gelang. Und auch Martin, der aktuelle Zuchtbulle des Serengeti-Parks, ist ein Nachkomme von Doris.

Der als zoologischer Garten anerkannte Serengeti-Park nimmt mit seinen Südlichen Breitmaulnashörnern (Ceratotherium simum simum) am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP teil. Das EEP koordiniert die Zucht in Zoos zur Erhaltung bedrohter Tierarten, um die genetische Diversität zu erhalten. Seit der Gründung des Parks sind bereits 48  Breitmaulnashörner hier zur Welt gekommen. Bedingt durch seine weitläufigen Flächen und die naturnahe und artgerechte Haltung kann der Serengeti-Park weltweit die zweitbesten Zuchterfolge bei Breitmaulnashörnern vorweisen. Lediglich der San Diego Zoo in Kalifornien verzeichnet noch höhere Geburtenraten.
„Wir sind sehr dankbar und stolz, dass wir durch unsere optimalen Haltungsbedingungen einen Beitrag zum Arterhalt dieser faszinierenden Tiere leisten können. Besonders freut es uns, dass wir mit der Auswilderung von Doris Sohn Kai der Natur einen wertvollen Teil zurückgeben konnten. “, erklärt Parkinhaber und Geschäftsführer Dr. Fabrizio Sepe.
„Es ist heute wichtiger denn je, den Menschen die Schönheit der Natur und den respektvollen Umgang mit Tier und Umwelt nahezubringen. In unserer schnelllebigen Welt in der die Menschen durch ihr Konsumverhalten, Flächenrodungen, Vermüllung, Wilderei und vielem mehr den Tieren immer schneller fortschreitend den Lebensraum nehmen, müssen wir sie sensibilisieren und ihnen ein bleibendes Gefühl von Hoffnung, Freude und Begeisterung für die Zukunft vermitteln.“, so Sepe weiter.
Seit seiner Grün­dung setzt sich der Serengeti-Park für Arten­schutz, For­schung und Nach­hal­tig­keit ein.
Institutionen, wie Tierparks und Zoos haben auch die Aufgabe, ein Bewusstsein für Naturschutz und Arterhalt zu schaffen. „Es gilt, die Menschen darüber zu informieren, dass wir nicht alleinige Bewohner dieser Erde sind.“, so Sepe. Dazu gehöre beispielsweise auch die Aufklärung über das Horn der Nashörner, das als Trophäe oder gar als umstrittenes Potenzmittel gilt. Ziel müsse sein, diese Nachfrage zu stoppen.


Quelle „Serengeti-Park Hodenhagen“

 


28.06.2019

Live-Stream aus dem Giraffenhaus im Serengeti-Park Hodenhagen:

Anstehender Babyboom der Langhälse

Serengeti Live unter https://www.youtube.com/watch?v=iRsFxbi1RxM

Hodenhagen, 28.06.2019: Der Serengeti-Park Hodenhagen eröffnet neue Perspektiven und zeigt mit einem Video-Live-Stream einen ganz besonderen Blick hinter die Kulissen! Das Giraffenhaus wurde mit Kameras ausgestattet, die einen rund um die Uhr Live-Stream senden. Der zentrale Blick von „Serengeti Live“ liegt dabei auf der Geburtsbox, denn der Park fiebert gespannt gleich mehreren anstehenden Geburten von Giraffenbabys entgegen! Nach aktuellen Beobachtungen könnten bis zu vier Giraffenkühe tragend sein, bei zwei von ihnen scheint eine Geburt schon unmittelbar anstehend.

„Die Geburt ist das beeindruckendste Wunder der Natur! Mit der Liveübertragung aus unserem Giraffenhaus möchten wir es allen interessierten Tierfreunden ermöglichen, an diesem einzigartigen Erlebnis teilzuhaben. Die Nähe zu einem solch wunderbaren Moment schenkt Hoffnung und Zukunftsvertrauen, ebenso wie eine tiefe emotionale Verbindung zu den schützenswerten Geschöpfen der Natur.“, erklärt Parkinhaber und Geschäftsführer Dr. Fabrizio Sepe.

Sobald die Ruhezeit von Mutter und Kind vorüber ist, werden sie für die Besucher des Parks zunächst im Vorgehege zu sehen sein. Hier gewöhnt sich der Nachwuchs an die neue Umgebung und nimmt anschließend den ersten Kontakt zu den anderen Bewohnern des Wild-Areals Ostafrika auf. Die Giraffenherde lebt in dem Wild-Areal zusammen mit verschiedenen Antilopenarten und deren jüngstem Nachwuchs. Der ganze „wilde Kindergarten“ mit dem Giraffennachwuchs wird wahrscheinlich schon im Herbst auf der großzügigen Freianlage herumtollen.

Die Tragzeit bei Giraffen dauert etwa 15 Monate und in der Regel wird nur ein einziges Kalb geboren. Giraffen gebären stehend, so dass ihre Jungtiere aus bis zu zwei Metern Höhe zu Boden fallen. Die Neugeborenen sind ca 50 Kilogramm schwer und können mit etwa 1,80 Metern Körpergröße gerade das Euter der Mutter erreichen. In der Regel stehen die Jungtiere innerhalb einer Stunde nach der Geburt halbwegs sicher auf den Beinen und fangen auch schon nach kurzer Zeit an zu laufen.

Die Jungtiere bleiben etwa eineinhalb Jahre bei der Mutter. Schon nach wenigen Wochen beginnen sie bereits, an den ersten Blättern zu knabbern. Allerdings können sie die zu dieser Zeit noch nicht verdauen, sondern ernähren sich von Muttermilch. Mit etwa einem halben Jahr müssen Giraffenkälber zusätzlich zur Muttermilch feste Nahrung zu sich nehmen, um satt zu werden.

Derzeit beherbergt der Serengeti-Park insgesamt elf Giraffen. Acht von ihnen leben in der Freianlage Ostafrika, deren Stallung in dem Livestream zu sehen ist. Weitere drei Giraffen leben als eigenständige Zuchtgruppe auf der Masai-Mara-Freianlage des Parks.


Quelle „Serengeti-Park Hodenhagen“

 


Quelle „Serengeti-Park Hodenhagen“

 


10.05.2019

Torsten Frings, Schirmherr der Serengeti-Park Stiftung, freut sich über Nachwuchs bei Leineschafen

Hodenhagen (10.05.2019): Torsten Frings, der Schirmherr der Serengeti-Park Stiftung, hat am Freitag (10.05.19) den Nachwuchs der Leineschafherde in Hodenhagen besucht.  Über 15 neue Lämmer sind in den vergangenen drei Wochen in Hodenhagen als erste Nachkommen des gekörten Leineschafbocks Eddi geboren.

Der ehemalige Fußballnationalspieler ist seit Oktober 2017 Schirmherr der Serengeti-Park Stiftung. „Ich unterstütze die Serengeti-Park Stiftung, weil mir Tier- und Naturschutz besonders mit Blick auf die Zukunft unserer Kinder am Herzen liegen! Die Stiftung leistet durch ihre Aufklärungsarbeit einen wichtigen Beitrag, durch den nicht nur Kinder lernen können, wie wir aktiv unsere Umwelt schützen.“, so Frings. Er unterstützt die Serengeti-Park Stiftung auch bei dem Erhalt gefährdeter Nutztierrassen wie beispielsweise der Haltung und Zucht der Leineschafe. Bereits seit 2012 züchtet die Serengeti-Park Stiftung das aus Südniedersachsen stammende Nutztier. Die 15 geborenen Lämmer zeigen die positive Entwicklung des Projektes.
Frings und sein Sohn Luke sind begeistert von dem Nachwuchs und freundeten sich gleich mit zwei der Lämmer an. Als Zeichen der neuen Freundschaft hat Familie Frings die beiden Lämmer auf die Namen Luke und Maxi getauft. 

Hintergrund zu den Leineschafen:
Die Intensivierung der europäischen Landwirtschaft treibt den Verlust der Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten stark voran. Von diesem Verlust sind nicht nur wilde Tiere betroffen. Jede Woche stirbt weltweit eine weitere Nutztierrasse aus. Die Serengeti-Park Stiftung beteiligt sich an dem Erhalt dieser bedrohten Haustierrassen und hält eine Herde Leineschafe, kleine Wiederkäuer, die typisch für die Region Südniedersachsen sind. Ziel des Projekts ist es, mit der Zucht einen Beitrag zum Erhalt der Rasse zu leisten. Die Serengeti-Park Stiftung steht in engem Kontakt mit anderen Leineschafhaltern, um in regelmäßigen Abständen neue Schafböcke für die Herde zu erwerben.

Dieses Stiftungsprojekt verwirklicht damit zwei Ziele: Den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Haustierrasse durch Zucht und die Vermittlung der Bedeutung von alten Nutztierrassen. 


Quelle „Serengeti-Park Stiftung“

 


06.05.2019

Verletztem Tierpfleger geht es besser – Nachricht aus dem Krankenhaus mit Grüßen an Kollegen

Hodenhagen (06.05.2019): Mit großer Erleichterung und Freude teilen wir mit, dass es unserem Kollegen, der am vergangenen Samstag durch zwei Löwen schwer verletzt wurde, den Umständen entsprechend gut geht!

Unser Kollege befindet sich weiterhin auf der Intensivstation, ist aber wach und ansprechbar. Er wird zur Versorgung der Bisswunden voraussichtlich noch einige Tage auf der Intensivstation verbleiben.

Vor wenigen Minuten erreichte uns eine Nachricht von ihm, in der er uns Grüße sendet und sich für die vielen Genesungswünsche bedankt.

Diese Nachricht haben wir alle mit großer Freude erhalten. Wir wünschen unserem geschätzten Kollegen alles erdenklich Gute und hoffen auf eine schnelle und vollumfängliche Genesung!

Unser Tierpfleger hatte das Außengehe einer Anlage mit zwei Löwen betreten, offenbar ohne sich vorher zu vergewissern, ob die Anlage frei ist und die Löwen im Stall sind. So kam es zu dem direkten Kontakt zwischen Pfleger und den Tieren. Die Löwen sind in der Situation ihrem natürlichen Instinkt gefolgt, was zu dem Angriff des Pflegers führte.

Die Polizeidirektion Heidekreis hat uns heute mitgeteilt, dass sie ihre Ermittlungen abgeschlossen hat und den tragischen Vorfall als Arbeitsunfall einstuft.

 


05.03.2019

Das Action-Highlight „Safari-Blitz“ – Die größte mobile Indoor-Achterbahn der Welt – neue Tieranlagen und moderne Gastronomie

Saisonstart im Serengeti-Park am 30.03.2019  mit vielen Neuheiten

Hodenhagen (05.03.2019): Der Serengeti-Park in Hodenhagen startet am 30. März 2019 mit vielen sehenswerten Neuheiten in die Saison 2019:

  • Safari-Blitz – Die größte mobile Indoor-Achterbahn der Welt!
     
  • Eiszeit-Safari – Eine Reise in längst vergangene Zeiten!
     
  • Restaurant Manyara – Die Oase am Ufer des Victoriasees!
     
  • Erdmännchen-Anlage – Die neue, super niedliche Tierart im Park!
     
  • Streichel-Safari – Unbegrenzter Streichelspaß, jetzt auch zu Fuß erreichbar!
     
  • Elite-Safari – Geführte Tour mit Blicken hinter die Kulissen!
     
  • Wildcard – Ein Jahr unbegrenzter Freizeitspaß mit der neuen Jahreskarte!

Eine neue, große und rasante Achterbahn, darauf haben Coasterfans und Adrenalinjunkies im Serengeti-Park lange gewartet. Mit dem Safari-Blitz, dem größten mobilen Indoor-Coaster der Welt, lässt der Park in der Saison 2019 die Herzen aller Achterbahn-Fans höher schlagen! Der Safari-Blitz bietet eine maximale Beschleunigung von 2g, eine Höchstgeschwindigkeit von 80km/h und jede Menge Spezialeffekte im Innern.

„Wir freuen uns, mit dieser Rekordbahn den langersehnten großen und actionreichen Coaster-Ride zu uns holen zu können. Darüber hinaus schaffen wir mit dem Safari-Blitz eine weitere Indoor-Attraktion, um für unsere Gäste auch bei schlechtem Wetter ein attraktives Reiseziel zu sein.“, erklärt Inhaber und Geschäftsführer Dr. Fabrizio Sepe.

Mit Ausnahme einer Abfahrt an der Front, führt die 860 Meter lange Schienenbahn durch das Innere der Halle. Auf die maximale Schienenhöhe von 18 Metern werden die Züge durch einen Reibradantrieb befördert. Nach dem Lifthill kommt der Zug in eine Sektion mit insgesamt 12 Hochleistungsreibradmotoren, die ihn in ca. 2,5 Sekunden auf 40 km/h beschleunigen.
Und das ist nicht alles: Die Wagen des Safari-Blitz sind frei drehend gelagert, so dass sie sich während der gesamten Fahrt unkontrolliert um die eigene Hochachse drehen können.
*Die Nutzung des Safari-Blitz ist im Parkeintritt enthalten. Der Safari-Blitz fährt täglich bis Ende August 2019 im Serengeti-Park.

 

Nach der Jurassic-Safari gibt es in diesem Jahr mit der Eiszeit-Safari eine neue Expedition in längst vergangene Zeiten. Gäste begegnen hier Mammut, Säbelzahntiger und vielen mehr bewegt und in Lebensgröße! Sie erfahren Spannendes über die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten und die Evolution der Säugetiere, wenn sie deren Ahnen gegenüberstehen…

 

 

Das neue, moderne und großzügig gestaltete Restaurant Manyara  wird als Oase zentral im Park am Ufer des Victoria-Sees mit abwechslungsreichen Buffets und einer à la carte-Restauration das passende Angebot für jeden Abenteurer bieten! Im lichtdurchfluteten Gastraum oder auf der großzügigen Außenterrasse in der Sonne lässt sich eine Auszeit zur Stärkung genießen.

Das Manyara ist insgesamt rund 600 Quadratmeter größer als das alte Parkrestaurant Zanzibar und schafft Platz für knapp 500 Gäste. Neben dem großzügigen Gastraum steht auch ein ca. 200 Quadratmeter großer Konferenzraum für individuelle Veranstaltungen zur Verfügung. Zusätzlich zu seiner Funktion als Hauptrestaurant für Tagesgäste wird das Manyara neben dem bisherigen Savanne-Lodge-Restaurant mit einem reichhaltigen Frühstücks- und Abend-Buffet einen Teil der Übernachtungsgäste des Parks versorgen.

Der Park hat rund 4 Millionen Euro in den Restaurantneubau investiert. „Das Manyara ist unser finanziell größtes Projekt der letzten 20 Jahre. Mit dem modernen Restaurant und seinem umfangreichen Angebot machen wir einen weiteren, sehr großen Schritt zur Optimierung unseres Services. Wir bauen zukunftsorientiert und schaffen Räume für weiteres Unternehmenswachstum.“, so Dr. Sepe.
*Geplante Restaurant-Eröffnung: Mitte April

 

Das Herz des Serengeti-Parks sind seine Tiere und es gibt in der Saison 2019 auch hier wieder tolle Neuheiten für alle Tierfreunde und Zoofans!
Mit einer Gruppe Erdmännchen ist eine der beliebtesten afrikanischen Tierarten neu in Hodenhagen angekommen. Die Brüder Rambo (*2011) und Shorty (*2013) bilden zusammen mit ihrer Königin, dem Weibchen Schlitzohr (*2015) den Start für eine Erdmännchen-Kolonie.
Für die neuen Parkbewohner wurde eine 120 Quadratmeter große Erdmännchen-Anlage in der Dschungel-Safari errichtet. Die Anlage ist dem ursprünglichen Lebensraum der Tiere nachempfunden und bietet mit vielen großen Steinen, Wurzeln, Ästen und einem speziellen Bodengemisch einen hervorragenden Ort zum Bau von Höhlensystemen.
Parkbesucher können die Erdmännchen-Anlage in der Dschungel-Safari zu Fuß erreichen und die drei niedlichen Bewohner ausgiebig beobachten. Die wärmeliebenden Tiere genießen den Sommer in der Außenanlage. Wenn es ihnen dann doch einmal zu heiß wird, legen sie sich lang gestreckt auf kühle Steine im Schatten – halten dabei aber stets ihr Umfeld wachsam im Auge.

 

„Wir freuen uns, dass sich das Trio gut verträgt und sich in seinem neuen Zuhause offensichtlich sehr wohl fühlt. Nun sind wir gespannt auf den ersten Nachwuchs, der unsere Gäste mit seinen niedlichen Knopfaugen verzaubern wird.“, schwärmt Parkinhaber Dr. Sepe.

 

Ebenfalls neu ist die Streichel-Safari, ein 1,2 Hektar großes Gehege am Rande des Freizeitparks. Hier leben Alpakas, Esel und Ziegen auf einer Streichelwiese, die zu Fuß erreichbar ist. Jetzt können Gäste auch ohne Pkw unbegrenzte Zeit in direkter Nähe der Tiere verbringen und diese nach Lust und Laune verwöhnen.

 

Da es im vergangenen Jahr eine große Nachfrage zu den geführten Touren und Fütterungen (bsp. Raubtier-Safari, Safari-Express oder VIP-Jeep-Safari) gab, bietet der Serengeti-Park in 2019 eine weitere Führung an: Die Elite-Safari. Hier gehen Gäste in einer kleinen Gruppe auf eine besondere Expedition mit verschiedenen Fütterungen und exklusiven Blicken hinter die Kulissen!

Auf der Reise in die Serengeti dürfen Giraffen und Elefanten selbst gefüttert und kann bei den Geparden die Fütterung der schnellsten Landsäugetiere der Welt beobachtet werden. Am Ende der Tour können Gäste das Tigerhaus oder den neuen Nashornstall besichtigen. Die neue Tour startet zwei Mal täglich und kostet 25,50 Euro pro Person.
Weitere Infos zu den Safari-Specials finden Sie unter:  https://www.serengeti-park.de/safari-specials/

 

Das Angebot des Serengeti-Parks ist so umfassend, dass ein einzelner Tag gar nicht ausreicht, um alles zu erleben. Daher gibt es jetzt neu auch eine Jahreskarte für den Park. Die Wildcard ist ab Kaufdatum 12 Monate gültig, so dass man, egal wann man sie erwirbt, insgesamt immer eine volle Saisonszeit ausnutzen kann. Die Jahreskarte ist online oder im Park für 99 Euro (Erwachsene) und 79 Euro (Kinder) erhältlich.

 


17.01.2019

Der Gibbon ist das „Zootier des Jahres 2019"

Berlin/Hodenhagen (17.01.2019): Sie spielen neben Gorillas, Schimpansen & Co. in der Öffentlichkeit nur eine kleine Rolle, dabei sind Gibbons genauso bedroht wie ihre größeren Verwandten. Weil ihre Wälder großflächig zerstört werden, weil die Gibbon-Mütter getötet werden, damit ihr Nachwuchs auf dubiosen Heimtiermärkten verkauft wird und weil sie gelegentlich sogar gegessen werden, sind alle der rund 20 Gibbon-Arten als „bedroht" bzw. „gefährdet" eingestuft. Um mehr Aufmerksamkeit auf die sogenannten kleinen Menschenaffen zu lenken, hat die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) den Gibbon zum „Zootier des Jahres 2019" gewählt. „In China sind allein in den vergangenen 20 Jahren zwei Arten für immer verschwunden, vom Menschen vollständig ausgerottet", sagt Dr. Sven Hammer von der ZGAP bei der Vorstellung des diesjährigen Zootier des Jahres am Donnerstag in Berlin. „Dieses Schicksal wollen wir den verbleibenden Gibbon-Arten unbedingt ersparen."

Dazu sammeln alle beteiligten Partner  Gelder, um mit konkreten Maßnahmen zum Erhalt der Gibbons beizutragen. Neben der federführenden Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) arbeiten die Einrichtungen und Mitglieder der Deutschen Tierpark-Gesellschaft e.V. (DTG), des Verbandes der Zoologischen Gärten e.V. (VdZ) und der Gemeinschaft der Zooförderer e.V. (GdZ) eng zusammen. „Wir wollen unsere Kräfte bündeln, um möglichst viel bewirken zu können", sagt Viktoria Michel, Projektkoordinatorin der „Zootier des Jahres"-Artenschutzkampagne. „Dazu haben wir zwei Projekte ausgewählt, die mit den gesammelten Mitteln den Schutz der Gibbons noch effektiver durchführen können."

„Als Mitglied im Verband der Zoologischen Gärten rufen auch wir dazu auf, das Zootier des Jahres und damit in diesem Jahr die ausgewählten Gibbon-Schutzprojekte zu unterstützen", so Dr. Fabrizio Sepe, Inhaber und Geschäftsführer des Serengeti-Parks in Hodenhagen. Auch im Serengeti-Park können Besucher zwei der stark bedrohten Gibbon-Arten sehen. Neben einem Weißhandgibbon-Pärchen lebt auch eine vierköpfige Siamang-Familie in dem norddeutschen Safaripark.

Gibbons leben in monogamen Familienstrukturen. Durch weittragende Gesänge grenzen die Paare bzw. Familien ihre Reviere im dichten Regenwald voneinander ab. Auf dem Boden sind sie selten zu finden und bewegen sich dann wie Menschen im aufrechten Gang fort. Das sind auf den ersten Blick einige Parallelen zu uns und dennoch haben Gibbons ein Imageproblem. Durch ihre geringe Körpergröße, die langen Arme und ihre versteckte Lebensweise in den Baumwipfeln werden sie von Laien nicht als Menschenaffen erkannt und von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen.

Gibbons werden massiv durch Wilderei bedroht. Steigende Verkaufspreise für traditionelle chinesische Medizin oder den Heimtierhandel bewirken eine Intensivierung der Jagd auf seltene Wildtiere. Immer tiefer dringen die Wilderer in die Wälder vor, da viele Tierarten in den Randgebieten bereits ausgerottet sind.

Außerdem werden die natürlichen Lebensräume der Gibbons durch Abholzung, Straßenbau sowie landwirtschaftliche Flächennutzung zunehmend vernichtet. Doch trotz großer Störungen wandern Gibbon-Gruppen nicht einfach ab – und diese starke Bindung an ihr Territorium wird ihnen somit häufig zum Verhängnis.


Spendenaufruf für Gibbon-Schutzprojekte

Die Artenschutzkampagne „Zootier des Jahres 2019" wird zwei wichtige Gibbon-Schutzprojekte unterstützen. Zum einen ein Projekt in Laos in dessen Wirkungsbereich zwei Gibbon-Arten leben und zum anderen ein Projekt, das sich für den Erhalt der Gibbons in Vietnam einsetzt.

Spendenkonto: Volksbank im Unterland

IBAN DE21 6206 3263 0054 5500 41

BIC GENODES1VLS

Verwendung: Zootier des Jahres


Nakai-Nam Theun, Laos - Weißwangen-Schopfgibbons
In Laos ist das Schutzgebiet Nakai-Nam Theun mit 3.500 Quadratkilometern Fläche eines der letzten großen zusammenhängenden Waldgebiete in Südost-Asien. Es beherbergt zahlreiche endemische und stark bedrohte Arten. Hier leben der Nördliche (Nomascus leucogenys) und der Südliche Weißwangen-Schopfgibbons (Nomascus siki). „Project Anoulak" bietet Hilfe für die seltenen Tierarten in Laos. Um die Wilderei zu reduzieren, patrouillieren in sorgsam ausgewählten Bereichen 24 ausgebildete Ranger durch den Wald, die durch die lokale Regierungsbehörde unterstützt werden.


Kon Plong, Vietnam – Gelbwangen-Schopfgibbons
In Zentralvietnam leben noch etwa 800 der bedrohten Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbons (Nomascus annamensis). Hier ist es das Ziel, den Lebensraum der Gibbons großflächig unter Schutz zu stellen und so ein Überleben dieser Art dauerhaft zu sichern. Deshalb sollen zwei bestehende Schutzgebiete miteinander verbunden werden und ein weiteres großes und bislang weitgehend unerforschtes Waldgebiet angefügt werden. Als Ergebnis soll ein Gibbon-Schutzgebiet von über 120.000 Hektar Fläche entstehen.

 


29.08.2018

Raubtierfütterung so nah wie nie zuvor!

Die neue „Raubtier-Safari“ im Serengeti-Park Hodenhagen

Hodenhagen (29.08.2018): Das Adrenalin steigt im Serengeti-Park Hodenhagen, als sich drei ausgewachsene Weiße Tiger dem vergitterten Jeep nähern. Sie beobachten die Menschen in dem Fahrzeug, wittern ihre verschiedenen Gerüche, dann setzt der achtjährige Weiße Tiger Riko zum Sprung an das vergitterte Gefährt an…

Riko erbeutet ein Stück Fleisch, das der Ranger der Tour aus dem Jeep hält. Der Kater hält sich am Gitter fest und kaut mit genüsslichem Schnauben. Dabei offenbart er einen Blick auf seine riesigen Pranken und seine acht Zentimeter langen Fangzähne. Jetzt nähern sich auch die Tiger René und Oskar dem Jeep – wir sehen tief in ihre blauen Augen.
Gänsehaut pur, denn nur das Gitter trennt uns von den großen Raubkatzen…

Wir sind auf „Raubtier-Safari“ im Serengeti-Park Hodenhagen. Die Safari ist eine der neuen VIP-Touren, die der Park anbietet, auf denen Gäste den Tieren näher sein können, als jemals zuvor.
Die Raubtierfütterung ist ein ganz besonderes Highlight unter den Touren, denn hier spürt der Gast den Atem des Tigers!

„Die Population der Menschen wächst rasend schnell und nimmt den Tieren auf der ganzen Welt zunehmend den Lebensraum. Wir sehen es als eine wichtige Aufgabe, unseren Gästen durch die unmittelbare Nähe zu den größten und faszinierendsten Tieren ein tiefes, emotionales Erlebnis zu ermöglichen, das Ihnen hilft ein nachhaltiges Bewusstsein zum Schutz von Tieren und Umwelt zu entwickeln.“, erklärt Parkinhaber und Geschäftsführer Dr. Fabrizio Sepe. „Auf unseren Safaris klären wir über bedrohte Arten auf und lassen unsere Gäste ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Tier fühlen. Wir freuen uns sehr, dass diese Angebote so gut angenommen werden, einen nachhaltigen Eindruck und positive Erinnerungen schaffen.“, so Sepe weiter.

Derzeit werden auf „Raubtier-Safari“ die Weißen Tiger gefüttert. Die Ranger trainieren aber bereits mit anderen Raubtier-Arten, um in Zukunft verschiedene Touren anbieten zu können. Die „Raubtier-Safari“ startet zweimal täglich - die Plätze sind auf 20 Personen pro Tour begrenzt.

Start: Täglich um 12:30 Uhr und 14:30 Uhr
Dauer: ca 45 Minuten
Preis: 29,50 Euro
Die limitierten Tickets sind nur im Park tagesaktuell direkt am Ticketcounter der Busabfahrt erhältlich.
Weitere Infos zu den verschiedenen VIP-Touren finden Sie hier: https://www.serengeti-park.de/tickets/safari-specials/

 


10.08.2018

Der Serengeti-Park begrüßt eine neue Tierart in Hodenhagen

Hodenhagen (10.08.2018): Der Serengeti-Park begrüßt eine der beliebtesten afrikanischen Tierarten neu in Hodenhagen. In der vergangenen Woche sind die ersten drei Erdmännchen, ein Weibchen und zwei Männchen, in Hodenhagen angekommen.

Die Brüder Rambo (*2011) und Shorty (*2013) stammen aus dem Zoo Leipzig. Zusammen mit ihrer neuen Königin, dem Weibchen Schlitzohr (*2015) aus dem Zoo Frankfurt, bildet das Trio den Start für die Erdmännchen-Kolonie. 

Für die neuen Parkbewohner wurde eine 120 Quadratmeter große Erdmännchen-Anlage in der Dschungel-Safari errichtet. Die Anlage ist dem ursprünglichen Lebensraum der Tiere nachempfunden und bietet mit vielen großen Steinen, Wurzeln, Ästen und einem speziellen Bodengemisch einen hervorragenden Ort zum Bau von Höhlensystemen.

Parkbesucher können die Erdmännchen-Anlage ab sofort in der Dschungel-Safari zu Fuß erreichen und die drei niedlichen Bewohner ausgiebig beobachten. Die wärmeliebenden Tiere genießen den Sommer in der Außenanlage. Wenn es ihnen dann doch einmal zu heiß wird, legen sie sich lang gestreckt auf kühle Steine im Schatten – halten dabei aber stets ihr Umfeld wachsam im Auge.

„Wir freuen uns, dass sich das Trio gut verträgt und sich in seinem neuen Zuhause offensichtlich schon sehr wohl fühlt. Nun sind wir gespannt auf den ersten Nachwuchs, der unsere Gäste mit seinen niedlichen Knopfaugen verzaubern wird.“, schwärmt Parkinhaber Dr. Fabrizio Sepe. Da die Tragzeit bei Erdmännchen im Schnitt nur 77 Tage beträgt, könnten vielleicht noch in dieser Saison die ersten Jungtiere geboren werden. Der Park ist noch bis zum 04. November 2018 täglich geöffnet.

Erdmännchen leben in Kolonien mit bis zu 30 Individuen in den Savannen und Halbwüsten im südlichen Afrika. In der Regel pflanzt sich nur das dominante Weibchen der Gruppe fort. An der Aufzucht der Jungtiere beteiligt sich jedoch die gesamte Kolonie. Ein Erdmännchen übernimmt die Rolle des Wächters. Er steht auf einem Aussichtspunkt und warnt seine Artgenossen vor Gefahren. Je nachdem, ob der Beutegreifer aus der Luft kommt oder sich am Boden befindet, verwenden Erdmännchen unterschiedliche Rufe. Dabei kann der Warnruf zwischen Pfeifen und Bellen variieren und gibt ebenfalls Auskunft über die Entfernung des Angreifers.

Erdmännchen sind Raubtiere, sie fressen Insekten, Skorpione, Reptilien und Amphibien. Das können sie, weil sie gegen die meisten Schlangen- und Skorpion-Gifte immun sind.


Quelle „Serengeti-Park Hodenhagen“

 


12.07.2018

Elefantenkuh Bibi hat ihr Kalb verloren

Hodenhagen (12.07.2018): Im Serengeti-Park Hodenhagen hat die 33-jährige Elefantenkuh Bibi ihr Kalb verloren. Der kleine Bulle ist etwa im 15. Monat der Trächtigkeit am Samstag (07.07.2018) tot geboren. Die reguläre Tragzeit bei Afrikanischen Elefanten beträgt rund 22 Monate. Welche Ursache zum Abbruch der Schwangerschaft geführt hat, ist noch unklar. Derzeit befindet sich das männliche Kalb zur Untersuchung in der Pathologie.

Bibi war am 16. November 2017 bereits trächtig aus dem Zoo Halle in den Serengeti-Park Hodenhagen gezogen. In Halle hatte sie zwei Mal direkt nach der Geburt ihr Jungtier getötet. Darüber hinaus hatte sie Schwierigkeiten, sich in der dort bestehenden Herdenstruktur zurechtzufinden. Bibi, so waren sich die Pfleger und Zuchtbuchführer sicher, benötigte dringend eine Herde, in der mehrere ältere und erfahrene Kühe in einer gefestigten Struktur zusammenleben. Nur so könnte sie sich erfolgreich in eine soziale Familienstruktur einleben und dann auch eigene Jungtiere großziehen.

Die Eingewöhnung von Bibi in Hodenhagen verlief völlig problemlos und überraschend schnell. So war sie schon nach kurzer Zeit im direkten Kontakt zu den Leitkühen Veri (*1986) und Umtali (*1985) sowie dem Elefantenmädchen Nelly (*2009 – Veris Tochter). Auch im Umgang mit dem Jungbullen Jumanee (*2007) ist Bibi sehr entspannt.

Bibi zeigt sich im Serengeti-Park als durchweg umgänglicher, offener aber durchaus sensibler Elefant. Sie arbeitet vom ersten Tag bis heute sehr gut mit den Pflegern zusammen.
„Nach dieser erfolgreichen Eingewöhnung trifft uns und auch Bibi der Verlust ihres Kalbes besonders“, so Parkinhaber und Geschäftsführer Dr. Fabrizio Sepe.

Nach der Geburt am Samstag haben die Tierpfleger das tote Kalb zunächst noch einige Stunden bei Bibi gelassen, damit sie in Ruhe trauern konnte. Inzwischen geht es ihr den Umständen entsprechend gut und sie steht wieder mit der Herde zusammen.

Trotz des unglücklichen Umstands ist der Serengeti-Park zuversichtlich für seine Zucht der Afrikanischen Elefanten. „Unser Bulle Tonga hat mit unseren Kühen schon zwei Mal erfolgreich Jungtiere gezeugt. Wir sind sicher, dass er in Zukunft gemeinsam mit unserem Neuzugang Bibi ebenfalls gesunde Nachkommen haben wird.“, so Dr. Sepe.


Quelle „Serengeti-Park Hodenhagen“

 


10.07.2018

Fabrizio Sepe und Maskottchen Leo Löwe feiern Jubiläum und laden zum ersten „Serengeti-Park Kindertag“ ein

Hodenhagen (10.07.2018): In diesem Jahr feiern zwei wichtige Gesichter des Serengeti-Parks ihr Firmenjubiläum: Inhaber Dr. Fabrizio Sepe und Parkmaskottchen Leo Löwe!

Fabrizio Sepe, Sohn des Parkgründers Paolo Sepe (1926-2007), zog Anfang der 1970er Jahre mit seinem Vater aus Italien nach Hodenhagen. In seiner Kindheit verbrachte er viel Zeit im Serengeti-Park umgeben von wilden Tieren und bekam schon als Schüler seine ersten Aufgaben im Park. Jahre später, nach seinem Studium im Ausland, kehrte Sepe zurück nach Hodenhagen und stieg 1993 in das Familienunternehmen ein.

Nur drei Jahre danach, 1996, schrieben Fabrizio Sepe und das Team des Serengeti-Parks Geschichte: Es gelang ihnen die weltweit erste Auswilderung eines in menschlicher Obhut geborenen Breitmaulnashorns! Sepe begleitete den 1991 in Hodenhagen geborenen Jungbullen Kai im September 1996 auf seiner Reise in den Etosha-Nationalpark in Namibia, eines der größten Wildreservate der Erde.

1997 übernahm Fabrizio Sepe gemeinsam mit seiner Schwester Veronica und seinem Cousin Giovanni die Geschäftsführung des Parks. Seit April 2017 ist er alleiniger Inhaber des Unternehmens.

„1993 bis 2018 – das waren 25 spannende und unglaublich schöne Jahre für mich im Serengeti-Park mit all seinen Gästen, Mitarbeitern, den vielen faszinierenden Tieren und der Nähe zur Natur. Jeden Tag aufs Neue Kinderaugen zum Strahlen zu bringen und mit unserem Zucht- und Aufklärungsengagement zum Erhalt bedrohter Arten beitragen zu können – ich kann mir keinen schöneren Arbeitsplatz und keine bessere Aufgabe vorstellen!“, zieht Sepe seine persönliche Bilanz.
„Die 25 Jahre waren sensationell und ich bin fest davon überzeugt, dass die nächsten 25 sogar noch besser werden“, schwärmt er.

Aber nicht nur der Parkinhaber hat in diesem Jahr einen Grund zum Feiern, auch das Parkmaskottchen Leo Löwe feiert ein Jubiläum. Vor 20 Jahren suchte Familie Sepe nach einer Idee für ein Maskottchen. „Meine Cousine Francesca Springolo arbeitet als Illustratorin und hat uns damals den ersten Leo gezeichnet“, erklärt der heutige Parkinhaber.
Leo, dessen Gesicht sich im Laufe der Jahre noch einige Male verändert hat, feiert am 14. Juli 2018 im Rahmen des ersten Serengeti-Park Kindertags seinen 20. Geburtstag.

Zur Feier des Tages gibt es 50% Rabatt auf den Eintritt für alle, die an der Kasse das Codewort „Serengeti-Park Kindertag“ sagen. Am Kindertag können Gäste als Rennfahrer beim KETTLER KETTCUP starten, ihr Glück an der Toys R Us-Memowand versuchen und an vielen weiteren, spannenden Mitmach-Aktionen für die ganze Familie teilnehmen. Begleitet wird Leos Geburtstagsparty von einem bunten Programm mit den Serienhelden und Moderatoren des Kinderfernsehsenders TOGGO.

Weitere Informationen rund um den Kindertag gibt es hier: https://www.serengeti-park.de/kindertag/


Quelle „Serengeti-Park Hodenhagen“

 


22.06.2018

Nach Auftaktschwäche: Elefantenmädchen Nelly tippt auf deutschen Sieg gegen Schweden!

Hodenhagen (22.06.2018): Nach der Auftaktschwäche von Nellys WM-Orakel zum ersten Spiel unserer Nationalelf wagt das Elefantenmädchen aus dem Serengeti-Park Hodenhagen eine neue Runde. Für das entscheidende Spiel gegen Schweden am Samstag (23.06.2018) in Sotschi hat das mit knapp zwei Tonnen wohl gewichtigste Orakel des Landes eine neue Prognose gewagt: einen Sieg für Deutschland.

Das achtjährige Elefantenmädchen Nelly schoss den Ball in das schwedische Tor und hat das Team damit als unterlegen bewertet. Als der Ball noch auf dem Weg in Schwedens Tor rollt schaut Nelly zum deutschen Tor. Ist sie unsicher? Beunruhigt? Oder schickt sie Jogis Elf einen mahnenden Blick? Wir wissen es nicht…

Jetzt heißt es Daumen drücken, ob Nelly mit ihrem knapp 1,50 Meter langen Rüssel endlich doch wieder in Form ist und den richtigen Riecher für die deutsche Nationalelf hat.

Der inzwischen international bekannte, fußballbegeisterte Dickhäuter hatte sich in der Vergangenheit als zuverlässiges Fußball-Orakel erwiesen. Sie tippte mit einer Trefferquote von über 90% bei der Damen-WM 2011, der Herren-EM 2012 und 2016, der Damen-EM 2013 und der Herren-WM 2014. Zum Auftakt der WM 2018 in Russland lag sie aber leider mit ihrer Prophezeiung für einen deutschen Sieg gegen Mexiko daneben.


Quelle „Serengeti-Park Hodenhagen“

 


14.06.2018

Elefantenmädchen Nelly prophezeit deutschen Sieg im Auftaktspiel!

Hodenhagen (14.06.2018): Der Kader steht, der Countdown läuft: Am Sonntag (17.06.18) ist das erste WM-Spiel unserer Nationalelf. Deutschland spielt in der Gruppe F in Moskau gegen Mexiko. Das mit knapp zwei Tonnen wohl gewichtigste Orakel des Landes, das achtjährige Elefantenmädchen Nelly, hat den Ausgang der Begegnung am Donnerstag (14.06.18) im Serengeti-Park Hodenhagen mit einem eindeutigen Ergebnis vorausgesagt. Nelly orakelte einen klaren Sieg für Deutschland. Sie schoss den Ball mit ordentlichem Schwung mehrfach nacheinander in das mexikanische Tor und hat das Team damit als unterlegen bewertet.

Der inzwischen international bekannte, fußballbegeisterte Dickhäuter hat sich bereits in der Vergangenheit als zuverlässiges Fußball-Orakel erwiesen. Sie tippte mit einer Trefferquote von über 90% bei der Damen-WM 2011, der Herren-EM 2012 und 2016, der Damen-EM 2013 und der Herren-WM 2014. Die am 27.12.2009 im Serengeti-Park Hodenhagen geborene Elefantenkuh ist in bester Kondition. Sie trainiert das Fußballspielen begeistert mit ihren Pflegern Peter Kockisch und Claas Köster. Aber auch Fußballprofis wie Sepp Maier und Torsten Frings haben sich schon mit Nelly duelliert. Wir sind gespannt, ob Nelly mit ihrem knapp 1,50 Meter langen Rüssel wieder den richtigen Riecher für die deutsche Nationalelf hat und richten unsere Blicke auf das Spiel am Sonntag (17.06.18) in Moskau.

 


24.04.2018

Übergabe der neuen Dschungel-Lodges im Serengeti-Park

Hodenhagen (23.04.2018): Der Serengeti-Park hat als wichtiger Faktor für Wirtschaft und Tourismus in der Heideregion aufgrund der stetig steigenden Nachfragen das Angebot seiner Übernachtungsmöglichkeiten erweitert.
Ab Mai 2018 sind die neuen Dschungel-Lodges buchbar. Die 50 gemütliche Podhäuser befinden sich auf einem neu gestalteten Areal am Rande der Dschungel-Safari. Hier können Gäste einen erlebnisreichen Tag in direkter Nachbarschaft mit Blick auf Berberaffen, Kattas, Varis und mehr ausklingen lassen. Am Morgen werden sie von den Rufen der rund 200 Affen der Dschungel-Safari geweckt.

„Da wir bereits in den letzten Jahren eine Auslastung von rund 98 Prozent hatten, stocken wir mit den Dschungel-Lodges unsere Kapazität in 2018 auf knapp 800 Betten auf.“, so Park-Inhaber Dr. Fabrizio Sepe. „Bei uns können Familien und Gäste allen Alters eine einmalige Safari erleben. Wir möchten unseren Besuchern unbeschwerte Momente mit viel Spaß und Lebensfreude ermöglichen und ihnen die Schönheit von Natur und Tieren nahe bringen, um damit das Umweltbewusstsein zu stärken.“, erklärt Dr. Sepe.

Am Montag (23.04.2018) wurden die 50 neuen Häuser durch den Geschäftsführer der Herstellerfirma NATURWAGEN & LODGES, Günter Springer, an die Serengeti-Park Hodenhagen GmbH übergeben. NATURWAGEN & LODGES hat sich auf den Handel, Bau, Import und Vertrieb von kreativen Freizeitobjekten spezialisiert und ist der führende Systemanbieter von Glamping-Unterkünften für die gewerbliche Nutzung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zum Produktportfolio von NATURWAGEN & LODGES gehören unter anderem die romantischen Zirkus- und Schäferwagen, die urigen Camping-PODs und die im Safari-Stil eingerichteten Zelt-Lodges.

Das im schleswig-holsteinischen Ellerhoop beheimatete Unternehmen setzt bei seiner Produktstrategie voll auf das Thema Nachhaltigkeit. Günter Springer, Gründer und Inhaber von NATURWAGEN & LODGES: „ Wir sehen eine ständig wachsende Nachfrage der Urlauber und Freizeit- und Tourismusunternehmer nach naturnahen Übernachtungsmöglichkeiten mit einem gewissen Komfort und einem besonderen Flair. Alle Produktgruppen von NATURWAGEN & LODGES sind handwerklich mit viel Liebe zum Detail ausgestattet; wir achten besonders auf den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen, vor allem von Holz. Alle verwendeten Hölzer sind natürlich FSC/PEFC-zertifiziert.“

Zusammen mit dem Serengeti-Park Hodenhagen entwickelte NATURWAGEN & LODGES die Dschungel-Lodges, speziell angepasste Camping-PODs, die den Besuchern des Serengeti-Parks die urige Gemütlichkeit einer Dschungel-Hütte und den Komfort eines Hotelzimmers bieten. Die Dschungel-Lodges erinnern von aussen an die Hobbit-Behausungen aus den Tolkien-Romanen und sind innen mit Dusche, WC und Betten für bis zu vier Personen ausgestattet.


Günter Springer (l.), Inhaber und Gründer von NATURWAGEN & LODGES, übergibt am Montag (23.04.2018) in Hodenhagen die neuen Camping-PODs an die Geschäftsführer der Serengeti-Park Hodenhagen GmbH, Dr. Fabrizio Sepe (2.v.r.) und Giovanni Sepe (2.v.l.), sowie den Ressortleiter Übernachtungen, Jens Asche.

 


29.03.2018

Serengeti-Park Stiftung: Flaschenlamm „Flocke" hat ein neues Zuhause

Nachwuchs bei den vom Aussterben bedrohten Leineschafen

Hodenhagen (29.03.2018). Die Serengeti-Park Stiftung, die seit Jahren den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Leineschafe unterstützt, hat allen Grund zur Freude. Auch in diesem Jahr gibt es wieder ordentlich Nachwuchs: 4 Böcke und 6 Weibchen sind in den letzten 4 Wochen geboren. Für Lamm „Flocke" hielt der Start ins Leben jedoch eine Herausforderung bereit: Bei Mutter „Helene" reichte die Milch nicht für ihre beiden Lämmer. Schwester „Henriette" setzte sich an der Zitze durch. Die kleine „Flocke" wurde zusehends schwächer. Deshalb zog sie vier Tage nach der Geburt zu Tierarztfachangestellte Franziska Henn und Tierpfleger Christoph Flügel. Dort wird die Kleine nun mit der Flasche großgezogen. Die beiden haben selber eine Herde mit 7 Leineschafen, in die „Flocke" integriert wird, wenn sie alt genug ist. Zurzeit genießt es das Lamm noch, regelmäßig gefüttert zu werden und mit den 4 Hunden zu spielen.

 

Erhaltungszucht Leineschaf:

In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich ein dramatischer Wandel in der europäischen Landwirtschaft vollzogen. Viele früher gehaltene Nutz- und Haustierrassen in kleinbäuerlicher Haltung können heute nicht mehr genutzt und somit nicht zielgerichtet nach- oder weitergezüchtet werden. Dem folglichen Verlust der genetischen Vielfalt soll die Nachzucht bedrohter Haustierrassen entgegenwirken.

Die Serengeti-Park Stiftung beteiligt sich an der Erhaltung dieser vom Aussterben bedrohten Haustierrassen und hält eine Herde Leineschafe, kleine Wiederkäuer, die typisch für die Region Südniedersachsen sind. 2013 wurde die Rasse von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen zur gefährdeten Nutztierrasse des Jahres erklärt.

 

Hintergrund Serengeti-Park Stiftung:

Die Serengeti-Park Stiftung wurde 2011 auf Initiative des Serengeti-Parks Hodenhagen ins Leben gerufen. Aufgabe der Stiftung ist die Förderung des Arten- und Umweltschutzes. Mit nachhaltigen Projekten im regionalen und globalen Rahmen sollen bedrohte Arten und seltene Nutztierrassen erhalten bleiben sowie die Natur - und damit die Lebensgrundlagen für Menschen und Tiere  geschützt werden. Weitere Projekte der Serengeti-Park Stiftung sind unter anderem der Schutz heimischer Fledermausarten und die Mitarbeit an einer Studie zur Kommunikation von Breitmaulnashörnern. Darüber hinaus züchtet die Stiftung seit 2013 Heckrinder, die im Naturschutzgebiet „Totes Moor" am Steinhuder Meer untergebracht sind und unterstützt die Wild Chimpanzee Foundation (WCF), eine Organisation die sich für den Erhalt der Schimpansen in ihrem natürlichen Lebensraum in Westafrika engagiert.

 


27.03.2018

„Eintritt frei mit Osterei!"* im Serengeti-Park Hodenhagen

Spaß, tierische Abenteuer und spannende Attraktionen kostenlos! 

Am Ostersonntag lädt der Serengeti-Park alle Kinder ein.


Hodenhagen (27.03.2018): Alle Kinder bis 12 Jahre, die am Ostersonntag (01.04.2018) im Serengeti-Park Hodenhagen an der Kasse ein Ei vorzeigen, erhalten freien Eintritt. Unter dem Motto „Eintritt frei mit Osterei" veranstaltet der Tier- und Erlebnispark schon seit 20 Jahren einen Aktionstag am Ostersonntag. Dabei ist es egal, ob das vorgezeigte Ei ein Hühnerei, ein Deko-Ei oder ein Schokoladen-Ei ist – der freie Eintritt ist garantiert. In den vergangenen Jahren kamen jeweils rund 2.000 Kinder mit ihren Ostereiern zum Aktionstag kostenfrei in den Park.

Die Kinder müssen ihre mitgebrachten Eier nur an der Kasse vorzeigen und dürfen sie dann behalten. Einige geben sich auch gerne besonders große Mühe beim Basteln, um ihre Kunstwerke dem Park zu schenken. Diese werden dann in den Kassenhäuschen ausgestellt. Hartgekochte Eier finden im Serengeti-Park auch erfreute Abnehmer: Einige Affenarten sind ganz wild auf die Futter-Geschenke zu Ostern, die ihnen dann von den Tierpflegern überreicht werden!

 

An den Osterfeiertagen können Gäste einige Neuheiten im Park sehen und erleben:

Die Dinos sind los - Am Freitag, den 30.03.2018 eröffnet die neue „Jurassic-Safari": In der Abenteuer-Safari können sich Besucher auf die Spuren der Giganten in unerforschte Gebiete und längst vergangene Zeiten begeben. Von Triceratops, Stegosaurus und vielen mehr bis zum König der Dinosaurier, dem T-Rex – in der „Jurassic-Safari" treffen sie auf zum Teil lebensgroße und bewegte Dinosaurier.

Das vielfältige Showangebot wurde um die Familienshow „Kumeka –Das Erwachen des Dschungels" erweitert. Expeditionsteilnehmer können hier dem Abenteurer Jeff McGillis auf seiner Entdeckungsreise in die Tiefen des afrikanischen Dschungels folgen. Wenn das finstere Dickicht durch seine faszinierenden Bewohner zum Leben erwacht, erlebt McGillis das Abenteuer seines Lebens! Die fesselnde Show für die ganze Familie wird mit Artistik, Musik, Magie und aufwändiger Lichtinszenierung täglich im Theaterzelt aufgeführt.

Der Serengeti-Park erfreut sich über einen wahren Babyboom: So lässt sich unter anderem bei den Kattas, Guanakos, Alpakas, Litschi-Wasserböcken und weiteren Antilopenarten niedlicher Nachwuchs bewundern!

Ab Mai 2018 werden Alpakas, Esel und Ziegen aus dem Wild-Areal Europa in die neue „Streichel-Safari" in der Abenteuer-Safari umgesiedelt. Das 1,2 Hektar große Gehege ist zu Fuß aus dem Freizeitpark erreichbar und ermöglicht allen Gästen, unbegrenzte Zeit in direkter Nähe zu den Tieren zu verbringen.

Die rasante „Splash-Safari" wird das absolute Action-Highlight der Saison. Mit 300 PS am Heck geht es in sogenannten RIB*-Speedbooten über den Tansania-See im Herzen der Abenteuer-Safari. Auf dieser Hochgeschwindigkeitstour mit modernsten Booten ist der Adrenalinschub auch für die mutigsten Abenteurer garantiert. Die Eröffnung ist für Mai 2018 geplant.

(*RIB rigid-inflatable boats = Festrumpfschlauchboote) 

 

Aufgrund der stetig steigenden Nachfragen erweitert der Serengeti-Park das Angebot seiner Übernachtungsmöglichkeiten um 50 neue Dschungel-Lodges, die ab Mai buchbar sind. Die Lodges sind gemütliche Podhäuser auf einem neu gestalteten Areal am Rande der Dschungel-Safari. Hier können Gäste nach der actionreichen Dschungel-Safari-Tour im offenen Jeep den Tag wie ein Ranger im Dschungel ausklingen lassen.

*Voraussetzung für den kostenfreien Kindereintritt ist, dass mindestens eine Begleitperson des Kindes den vollen Eintrittspreis entrichtet. Die Osteraktion kann nicht mit weiteren Ermäßigungen kombiniert werden.

 


20.03.2018

Serengeti-Park trauert um weltweit letztes Nördliches Breitmaulnashorn in Kenia

Aufklärung und der Einsatz für den Arterhalt sind wichtiger denn je

Hodenhagen (20.03.2018): Der letzte bekannte Nördliche Breitmaulnashornbulle der Welt ist tot. Nach Aussagen des Wildtierreservats Ol Pejeta in Kenia wurde der 45-jährige "Sudan" wegen altersbedingter Komplikationen eingeschläfert. Tierärzte hatten entschieden, das Tier, das unter anderem an einer Infektion am rechten Hinterbein sowie größeren Hautwunden und der Rückbildung von Knochen und Muskeln litt,  zu erlösen. „Sudan war das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn, das in freier Wildbahn geboren wurde.", sagte Jan Stejskal vom Zoo in Dvur Kralove.
Auch der Serengeti-Park Hodenhagen trauert um das letzte Nördliche Breitmaulnashorn. „Es ist heute wichtiger denn je den Menschen die Schönheit der Natur und den respektvollen Umgang mit Tier und Umwelt nahezubringen“, beschreibt Serengeti-Park Inhaber Dr. Fabrizio Sepe. „In einer schnelllebigen Welt müssen wir sie sensibilisieren und ihnen ein bleibendes Gefühl von Hoffnung, Freude und Begeisterung für die Zukunft vermitteln.“ Seit der Grün­dung 1974 setzt sich der Serengeti-Park für Arten­schutz, For­schung und Nach­hal­tig­keit ein.

Institutionen, wie Tierparks und Zoos haben, laut Sepe, die Aufgabe noch mehr Bewusstsein für den Naturschutz und den Arterhalt der Tiere zu schaffen. „Es gilt, die Menschen darüber zu informieren, dass wir nicht alleinige Bewohner dieser Erde sind.“, so Sepe. Dazu gehöre beispielsweise auch die Aufklärung über das Horn der Nashörner, das als Trophäe oder gar als umstrittenes Potenzmittel gilt. Ziel müsse sein, die Nachfrage zu stoppen.

Nach Sudans Tod gibt es weltweit nur noch zwei Tiere dieser Unterart des Breitmaulnashorns, Sudans Tochter und seine Enkelin. Da jegliche Fortpflanzungsversuche misslangen, versuchen Wissenschaftler, unter anderem am Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), mithilfe künstlicher Reproduktion den Fortbestand zu sichern.

Von dem Südlichen Breitmaulnashorn leben heute mehr als 20.000 Tiere in freier Wildbahn, doch auch diese werden auf der Roten Liste der IUCN als ‚potentiell gefährdet‘ eingestuft.

Der als zoologischer Garten anerkannte Serengeti-Park nimmt mit seinen Südlichen Breitmaul-nashörnern (Ceratotherium simum simum) am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP teil. Das EEP koordiniert die Zucht in Zoos zur Erhaltung bedrohter Tierarten, um die genetische Diversität zu erhalten. Im letzten Jahr konnte sich der Park gleich über 3 Nashorngeburten freuen. Tayo, der jüngste Nachwuchs, ist die 48. Geburt eines Breitmaulnashorns in Hodenhagen. Bedingt durch seine weitläufigen Flächen und die naturnahe und artgerechte Haltung kann der Serengeti-Park weltweit die zweitbesten Zuchterfolge bei Breitmaulnashörnern vorweisen. Lediglich der San Diego Zoo in Kalifornien verzeichnet höhere Geburtenraten.

Eine Erfolgsgeschichte ist ebenfalls die weltweit erste Aus­wil­de­rung des in Europa gezüch­te­ten Breit­maul­nas­horns „Kai“, die 1996 im afrikanischen Etosha Nationalpark gelang.

„Wir sind sehr dankbar und stolz, dass wir einen Beitrag zur Aufklärung und vor allem zum Arterhalt leisten können.“, schließt Fabrizio Sepe.

 


27.02.2018

Auf den Spuren der Giganten!

Saisonstart mit einzigartigen Neuheiten im Serengeti-Park

Hodenhagen: Der Serengeti-Park in Hodenhagen startet am 17. März 2018 mit vielen sehenswerten Neuheiten in die Saison 2018:

  • Jurassic-Safari – Auf den Spuren der Giganten!

  • Splash-Safari – Mit 300 PS Speedbooten über den Tansania-See!

  • Neue Show – „Kumeka - Das Erwachen des Dschungels!“

  • Streichel-Safari – Endloser Streichelspaß mitten in der Abenteuer-Safari!

  • Dschungel-Lodges – Wilde Nächte in den Tiefen des Dschungels!

  • Safari-Lodges – Mehr Afrikafeeling mit modernisiertem Innendesign!

In der Saison 2018 können sich Besucher des Serengeti-Parks auf den Spuren der Giganten auf eine Safari in unerforschte Gebiete und längst vergangene Zeiten begeben. Von Triceratops, Stegosaurus und vielen mehr bis zum König der Dinosaurier, dem T-Rex – in der „Jurassic-Safari“ sind gigantische Begegnungen mit zum Teil lebensgroßen und bewegten Dinosauriern garantiert.

Die rasante „Splash-Safari“ wird das absolute Action-Highlight der Saison. Mit 300 PS am Heck geht es in sogenannten RIB*-Speedbooten über den Tansania-See im Herzen der Abenteuer-Safari. Auf dieser Hochgeschwindigkeitstour mit modernsten Booten ist der Adrenalinschub auch für die mutigsten Abenteurer garantiert.

„Bei uns erleben unsere Gäste  auf ihrer Safari nicht nur wilde Tiere hautnah – wir geben ihnen die Möglichkeit in innovativen Highlights, wie der neuen Splash-Safari, das Kribbeln eines echten Abenteurers zu fühlen. Wir freuen uns, mit dieser neuen Investition das besondere Erlebnis Safari-Abenteuer bereichern zu können!“, erklärt Dr. Fabrizio Sepe, Inhaber und Geschäftsführer des Serengeti-Parks.

Die Splash-Safari, in der die Boote von erfahrenen Piloten gesteuert werden,  ist ein weiterer Schritt im Ausbau individualisierter Fahrerlebnisse im Serengeti-Park. Nachdem die Dschungel-Safari-Tour in offenen Jeeps, die Aqua-Safari in original Florida-Airbooten, die Black Mamba in wendigen Jetbooten und die zuletzt gebaute Quad-Safari bei Besuchern sehr beliebt sind, soll hier nun die Splash-Safari ein neues Highlight bieten.
(*RIB rigid-inflatable boats = Festrumpfschlauchboote)
(Geplante Fertigstellung: Mai 2018)

Das vielfältige Showangebot des Parks wird in der kommenden Saison um „Kumeka –Das Erwachen des Dschungels“ erweitert. Expeditionsteilnehmer können hier den Abenteurer Jeff McGillis auf seiner Entdeckungsreise in die Tiefen des afrikanischen Dschungels folgen. Als das finstere Dickicht durch seine faszinierenden Bewohner zum Leben erwacht, erlebt McGillis das Abenteuer seines Lebens….

Die fesselnde Show für die ganze Familie wird mit Artistik, Musik, Magie und aufwändiger Lichtinszenierung täglich im Theaterzelt aufgeführt.

Das Herz des Serengeti-Parks sind seine 1500 Tiere, die in der 120 Hektar großen Serengeti-Safari leben. Im Sommer 2018 wird es einen Umzug für viele Bewohner des Wild-Areals Europa, der bisherigen Streichelwiese, geben. So werden Alpaka, Esel und Ziegen in die neue „Streichel-Safari“ in der Abenteuer-Safari umgesiedelt. Das 1,2 Hektar große Gehege ist zu Fuß aus dem Freizeitpark erreichbar und ermöglicht allen Gästen, unbegrenzte Zeit in direkter Nähe zu den Tieren zu verbringen.
(Geplante Fertigstellung: Mai 2018)

Der Serengeti-Park erweitert als wichtiger Faktor für Wirtschaft und Tourismus in der Heideregion aufgrund der stetig steigenden Nachfragen in der Saison 2018 das Angebot seiner Übernachtungsmöglichkeiten. Ab Mai 2018 sind die neuen Dschungel-Lodges buchbar. Die 50 neuen Lodges sind gemütliche Podhäuser auf einem neu gestalteten Areal am Rande der Dschungel-Safari. Hier können Gäste einen erlebnisreichen Tag in direkter Nachbarschaft mit Blick auf Berberaffen, Kattas, Varis und mehr ausklingen lassen. Am Morgen werden sie von den Rufen der rund 200 Affen der Dschungel-Safari geweckt.
„Da wir bereits in den letzten Jahren eine Auslastung von rund 98 Prozent hatten, stocken wir mit den Dschungel-Lodges unsere Kapazität in 2018 auf knapp 800 Betten auf.“, so Dr. Sepe.
Im Zuge der allgemeinen Modernisierungsmaßnahmen wurden zur Saison 2018 auch alle 80 Safari-Lodges renoviert. Das neue Innendesign bietet das absolute Afrikafeeling.
„Bei uns können Familien und Gäste allen Alters eine einmalige Safari erleben und das neue Design der Lodges rundet dieses Erlebnis ab. Wir möchten unseren Besuchern unbeschwerte Momente mit viel Spaß und Lebensfreude ermöglichen und ihnen die Schönheit von Natur und Tieren nahe bringen, um damit das Umweltbewusstsein zu stärken.“, erklärt Inhaber Dr. Sepe.

 


12.10.2017

Fußballprofi Torsten Frings übernimmt die Schirmherrschaft der Serengeti-Park Stiftung

Hodenhagen (12.10.2017): Der ehemalige Fußballnationalspieler und aktuelle Cheftrainer des Zweitligisten SV Darmstadt 98, Torsten Frings, hat die Schirmherrschaft der Serengeti-Park Stiftung übernommen. Die Serengeti-Park Stiftung wurde 2011 auf Initiative des Serengeti-Park Hodenhagen ins Leben gerufen. Aufgabe der Stiftung ist die Förderung des Natur-, Umwelt- und Tierschutzes sowie der Entwicklungszusammenarbeit. Mit nachhaltigen Projekten im regionalen und globalen Rahmen sollen bedrohte Arten und seltene Nutztierrassen erhalten bleiben, sowie die Natur - und damit die Lebensgrundlagen für Menschen und Tiere - geschützt werden.

„Ich unterstütze die Serengeti-Park Stiftung, weil mir Tier- und Naturschutz besonders mit Blick auf die Zukunft unserer Kinder am Herzen liegen! Die Stiftung leistet durch ihre Aufklärungsarbeit einen wichtigen Beitrag, durch den nicht nur Kinder lernen können, wie wir aktiv unsere Umwelt schützen.“, erklärt Frings.

„Wir freuen uns, mit Torsten Frings einen erklärten Tierfreund als prominenten Unterstützer unserer Projekte zum Natur- und Artenschutz gewonnen zu haben“, so Dr. Fabrizio Sepe, Geschäftsführer der Stiftung.

Aktuelle Projekte der Serengeti-Park Stiftung sind unter anderem die Erhaltungszucht des Leineschafes, der Schutz heimischer Fledermausarten und die Mitarbeit an einer Studie zur Kommunikation von Breitmaulnashörnern. Darüber hinaus züchtet die Stiftung seit 2013 Heckrinder, die im Naturschutzgebiet „Totes Moor“ am Steinhuder Meer untergebracht sind, und unterstützt die Wild Chimpanzee Foundation (WCF), eine Organisation die sich für den Erhalt der Schimpansen in ihrem natürlichen Lebensraum in Westafrika engagiert.


Hintergrundinformationen zu den aktuellen Stiftungs-Projekten:


Erhaltungszucht Leineschaf
Weltweit gibt es 6.500 anerkannte Nutztierrassen, davon sind in den letzten hundert Jahren bereits zahlreiche ausgestorben. Es wird davon ausgegangen, dass jede Woche mindestens eine weitere Rasse verschwindet. Alleine in Deutschland stehen über 100 Rassen auf der „Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen“. Mit dem Aussterben dieser Nutztierrassen geht ein großer Anteil der genetischen Vielfalt bei Nutztieren verloren. Insbesondere die Landwirtschaft spezialisiert sich auf wenige Rassen, die auf hohe Leistungsmerkmale gezüchtet wurden. Alte Nutztierrassen zielten eher auf lange Lebensleistung und Robustheit hin. Die Serengeti-Park Stiftung unterstützt seit Jahren den Erhalt des Leineschafs. Dieses stammt ursprünglich aus Südniedersachsen und ist 2013 zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres“ erklärt worden. Die Stiftung hält eine kleine Herde, die regelmäßig nachzüchtet. Die Lämmer werden zum Erhalt der Rasse an andere Züchter abgegeben.


Fledermäuse – Jäger der Nacht
Fledermäuse bewohnen unsere Welt seit über 50 Millionen Jahren. Während des Tages schlafen Fledermäuse in geschützten Quartieren, wie Spechthöhlen, Rindenspalten, Dachstühlen oder den Zwischenräumen von Dachziegeln. Alle in Deutschland heimischen Fledermausarten ernähren sich vorwiegend von Insekten. Eine Fledermaus erbeutet pro Nacht ca. 1000-2000 Mücken. In Deutschland leben 25 Fledermausarten, von denen 19 in Niedersachsen heimisch sind. Alle heimischen Arten sind auf der Roten Liste, vier von ihnen sind bereits vom Aussterben bedroht. Vor allem der Gebrauch von Insektiziden in der modernen Landwirtschaft hat zu einem starken Rückgang an Insekten geführt, die Hauptnahrung der Fledermäuse. Aber auch der durch Sanierungsarbeiten und Baumfällungen entstandene Mangel an geeigneten Quartieren ist für viele Fledermäuse ein Problem.
Die Stiftung hat Fledermauskästen angebracht, die den Fledermäusen als Sommerquartier dienen. Die Fledermäuse nutzen die Quartiere als Schlafplatz und als Wochenstube für die Aufzucht ihrer Jungtiere. Während der Sommermonate bietet die Serengeti-Park Stiftung Fledermausführungen an und informiert über diese einzigartigen Tiere und wie jeder Einzelne einen Beitrag zu ihrem Schutz leisten kann.


Kommunikation bei Breitmaulnashörnern
Nashörner kommunizieren neben hörbaren Tönen, wie Quietschen, Prusten, Schnauben oder Brüllen, auch in einer sehr tiefen Tonlage, dem Infraschallbereich. Dieser ist für unsere Ohren nicht wahrnehmbar und wird insbesondere bei der Kommunikation über große Distanzen verwendet. Mit speziellen Mikrofonen lassen sich solche Töne aber aufnehmen und später am Computer auswerten. Die Untersuchungen der Kommunikation könnten in Zukunft durchaus praktischen Nutzen im Artenschutz der bedrohten Breitmaulnashörner haben. In freier Wildbahn könnte man beispielsweise die Anzahl an Nashörnern in ihrem Verbreitungsgebiet mit Hilfe von Analysen der Laute individuell unterscheiden. Ebenso könnten darüber Altersstrukturen und Geschlechterverteilung einer Population erkannt werden. Die Studien an Nashörnern in Zoologischen Gärten dienen als Grundlagenforschung und ermöglichen erste Rückschlüsse auf das Verhalten der Tiere in freier Wildbahn zu ziehen.
Dieses Projekt läuft in Kooperation mit der Tierärztlichen Hochschule Hannover.


Naturnahe Beweidung mit Heckrindern
Das Heckrind ist eine Nachzucht des 1627 ausgestorbenen Auerochsen. Die Brüder Heck waren die Ersten, die mit „Abbildzüchtungen“  versuchten eine Rinderrasse zu züchten, die dem ausgestorbenen Auerochsen möglichst nahe kommt. Dazu wurden Hausrindrassen, die dem Auerochsen in ihren Eigenschaften am Ähnlichsten waren, miteinander verpaart.
Die naturnahe Beweidung ist ein Naturschutzinstrument zum Erhalt von Offenlandbiotopen. Im Gegensatz zu den durch Mahd entstandenen, einheitlichen Strukturen wird durch selektiven Viehverbiss ein vielfältiges Mosaik mit einer hohen Artenvielfalt geschaffen. Aus Naturschutzgründen ist die Erhaltung des Heckrindes von besonderem Interesse, da dieses für naturnahe Beweidungsprojekte eingesetzt werden kann. Heckrinder sind sehr robust und genügsam. Außerdem fressen sie sogenannte invasive, nicht in Deutschland heimische Pflanzenarten. Dazu zählt unter anderem die aus Nordamerika stammende Späte Traubenkirsche, die vielerorts heimische Baum- und Straucharten verdrängt.
Die Serengeti-Park Stiftung züchtet seit 2013 eine kleine Herde Heckrinder. Seit 2015 besteht eine Kooperation mit der Region Hannover. Ein Teil des Naturschutzgebietes „Totes Moor“, östlich des Steinhuder Meers gelegen, wird durch die Beweidung der Heckrinder gepflegt. Im Juni 2016 ist die Herde der Stiftung auf eine 2 ha große Fläche gezogen. Der Einfluss der Beweidung auf die invasiven Pflanzenarten und auch die Veränderung der Vegetationsgesellschaften im Naturschutzgebiet „Totes Moor“ werden wissenschaftlich begleitet.


Schimpansenschutz in Westafrika
In der freien Wildbahn leben weniger als 100.000 Schimpansen. Für den starken Rückgang der Schimpansen gibt es im Wesentlichen drei Gründe: Die fortschreitende Rodung der Regenwälder für Palmölplantagen und die Förderung von Bodenschätzen, sowie die Jagd für Bushmeat und die zunehmende Ausbreitung des Menschen.
Die Wild Chimpanzee Foundation (WCF) ist eine Organisation die sich für den Erhalt der Schimpansen in ihrem natürlichen Lebensraum engagiert. In der Moyen-Bafing Region in Guinea leben in einem Waldgebiet von 8000 km2 ca. 5500 Schimpansen. Dabei handelt es sich um die größte Schimpansenpopulation Westafrikas.  Die WCF möchte in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Regierungsministerium in Guinea den Moyen-Bafing Nationalpark gründen. Dadurch kann die fortschreitende Abholzung des Regenwalds verhindert werden. Außerdem klären sie die Bevölkerung über Bushmeat und dessen Auswirkungen auf die Schimpansenpopulationen auf. Um diese Vorhaben umsetzen zu können ist es wichtig, eine genaue Kenntnis über die dort lebende Schimpansen zu besitzen. Die Serengeti-Park Stiftung unterstützt das Vorhaben der WCF und fördert die dafür nötigen Biomonitoringmaßnahmen.