Testbericht

Der Erlebnispark Tripsdrill blickt auf eine lange Geschichte zurück, denn er ist der älteste Freizeitpark in Deutschland. Eröffnet wurde der Park bereits am 30. Juni 1929 durch Eugen Fischer, der Besitzer einer Gaststätte in Weiler Treffentrill bei Cleebronn. Damals, wie heute dreht sich alles um die Altweibermühle, die anfangs nur aus einem kleinen Mühlenturm und einer Rutsche bestand.

1957 eröffnete schließlich neben der Altweibermühle ein Tierpark mit 300 Tieren. 1960 wurde die erste Fahrattraktion im Park eröffnet. Es handelte sich um pedalbetriebene Lokomotiven. Das Wildparadies Tripsdrill wurde 1972 eröffnet und 1976 durch einen Streichelzoo erweitert. Im Jahr 1986 wurde der Freizeitpark auf 45 Hektar erweitert. Seither sind der Erlebnispark und das Wildparadies durch ein Transportmittel miteinander verbunden. Der Park wurde stetig um Attraktionen erweitertet und 1995 wurden weitere 15 Hektar zum Park hinzugekauft, sodass sich die gesamte Anlage heute auf einer Fläche von ca. 77ha erstreckt.

Tripsdrill bietet seinen Besuchern etwa 100 Attraktionen, einen zoologischer Garten und ein Museum.

Der Eintrittspreis von 31,00€ in der Saison 2017 ist absolut gerechtfertigt und mehr als fair. Das Motto des Parks "Mit Liebe gemacht", setzt Tripsdrill in jedem Meter und in jeder Ecke das Parks um. Die besonders liebevolle und teilweise schwäbische Thematisierung, sowie die originellen Attraktionen lassen die Besucher in eine fantastische Welt abtauchen.

Neuheit in der Saison 2017 ist der Sky Fly, der Firma Gerstlauer, mit dem Namen "Höhenflug". Auch mit dieser Neuheit kann der Park auf ganzer Linie überzeugen. Die liebevolle und tolle Thematisierung der Attraktion, mit Wasserfontänen, sorgen für noch mehr Fahrspaß bei den Gästen.

Bei einem Sky Fly sind die Gondeln nebeneinander in mehreren versetzten Reihen am Ende eines Arms angeordnet. Durch betätigen der Steuerflügel an den Gondeln, können die Fahrgäste selber bestimmen, ob und wann sich die Gondeln überschlagen sollen. Allerdings wird hierfür die richtige Technik benötigt.

Neben der Neuheit können die Besucher Attraktionen für die ganze Familie erleben. Zu den Highlights im Park zählen die Holzachterbahn "Mammut", die Katapultachterbahn "Karacho", das "Waschzuber Rafting", die Familienachterbahn "G'sengte Sau" und die Wildwasserbahn "Badewannen-Fahrt zum Jungbrunnen".

Die Abfertigung an den Attraktionen ist sehr zügig, sodass es bei unserem Besuch zu keinen langen Wartenschlangen gekommen ist.

Die Mitarbeiter sind freundlich und hilfsbereit.

Der Park bietet ausreichend kostenfreie Parkplätze, was in Deutschland nahezu einzigartig ist.

Im Erlebnispark Tripsdrill befindet sich das Restaurant Altweibermühle. Des Weiteren gibt es die üblichen Imbiss-Stände. Die Qualität der Speisen ist sehr gut und die Preise liegen im deutschen Durchschnitt.

Die sanitären Anlagen befinden sich in einem guten Zustand und waren sehr sauber.

Alles in Allem kann man einen Besuch im Erlebnispark Tripsdrill uneingeschränkt empfehlen. Die tollen und teilweise besonderen Attraktionen, wie z.B. die "Gugelhupf-Gaudi-Tour" und die tolle Thematisierung machen den Erlebnispark Tripsdrill zu einem perfekten Ausflugsziel für die ganze Familie. Alle Besuchergruppen kommen im Erlebnispark Tripsdrill auf ihre Kosten.