Testbericht

Was im April 1967 als kleiner Märchenpark begann, ist heute einer der größten und ältesten Freizeitparks in Deutschland. Der Park erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 28 Hektar und wird jährlich von ca. 1,9 Millionen Menschen besucht. Für Übernachtungsgäste stehen die Parkeigenen Hotels „Ling Bao" und „Matamba" bereit.

Das Phantasialand unterteilt sich in insgesamt 6 Themenbereiche. Zu den Themenbereichen gehören Berlin, Mexico, China Town, Mystery, Fantasy und Deep in Africa.

Im Themenbereich „Berlin" wird das Berlin des frühen 20. Jahrhunderts dargestellt. Auf der großen Prachtstraße befindet sich das verrückte Hotel „Tartüff" und mitten auf dem Kaiserplatz dreht sich das Kettenkarussell. Besonderes Highlight sind die, auf die Fahrt abgestimmten, Wasserfontänen. Neben weiteren Attraktionen für Kinder und für die gesamte Familie gibt es im Themenbereich „Berlin" die Themenfahrt „Maus au Chocolat". Bei diesem interaktiven 3D-Darkride werden die Besucher zu Kammerjägern und müssen eine Tortenfabrik von Mäusen befreien.

In der Themenwelt „Mexico" erwartet die Besucher der „Plaza Mariachi", mit seinen mexikanischen Gebäuden und die Felsenlandschaft von „Chiapas". Zu den Hauptattraktionen zählt die Familienachterbahn „Colorado Adventure". Die Züge des „Colorado Adventure" sausen durch ein künstliches Felsenmassiv und kreuzen mehrmals die Wildwasserbahn „Chiapas".

Die Wildwasserbahn wurde 2014 eröffnet und ersetzt seit dem die alten Wasserbahnen „Stonewash und Wildwash Creek". Die Wasserbahn, die sich auf fünf Ebenen, durch die Felsenlandschaft schlängelt hat insgesamt drei Abfahrten. Zwei von ihnen werden vorwärts und eine rückwärts durchfahren. Der Finale Drop, ist mit 53°-Gefälle, die steilste Abfahrt bei einer Wasserbahn.

Den Themenbereich „China Town" zeichnen die traditionellen chinesischen Gebäude und Gärten aus. Für Fahrspaß sorgen hier die Geisterbahn „Geisterrikscha" und der „Feng Ju Palace".

Im Bereich „Fantasy" befindet sich unter anderem der komplett überdachte Komplex „Wuze Town". Hier befinden sich die beiden Achterbahnen „Winjas Fear" und „Winjas Force", welche mit spektakulären Spezialeffekten ausgestattet sind. Zusätzlich gehören zum Themenbereich „Fantasy", mit der „Hollywood Tour" und dem „Temple of the Night Hawk", zwei Klassiker des Phantasialand.

Der Inverted Coaster „Black Mamba" ist das Herzstück im Themenbereich „Deep in Africa". Durch Schluchten und vorbei an Wasserfällen bahnt sich die „Black Mamba" ihren Weg durch die afrikanische Dschungel-Landschaft. Exotische Pflanzen, Kunstgegenstände und die typischen westafrikanischen Lehmbauten runden das Erlebnis ab.

Den Mittelpunkt im Themenbereich „Mystery" bildet das mystische Dorf „Klugheim". Das am 30. Juni 2016 eröffnete „Klugheim" ist die Heimat der beiden Achterbahnen „Taron" und „Raik". Der Multi-Launch-Coaster „Taron" wird an seinen beiden Launch-Strecken auf bis zu 117km/h beschleunigt. Auf der insgesamt 1320 Meter langen Strecke schlängelt sich „Taron" durch das gesamte Dorf „Klugheim" und rauscht immer wieder an dem gewaltigen Basaltgebirge vorbei.

Die zweite Achterbahn in „Klugheim" hört auf den Namen „Raik" und ist der schnellste und längste Family-Boomerang der Welt.

Die Themenbereiche im Phantasialand zeichnen sich durch mühevolle und aufwendige Thematisierung aus. Die Detailverliebtheit steigert sich mit jedem neuen Themenbereich und das Phantasialand übertrifft sich immer wieder selbst.

Dank der Bandbreite verschiedenster Attraktionen ist sowohl für die kleinsten Besucher als auch für Action-Fans das Richtige dabei.

Der Eintrittspreis in Höhe von 47,50€ ist in Anbetracht der breiten Palette an Attraktionen und der liebevollen und fantastischen Gestaltung absolut gerechtfertigt.

Die Mitarbeiter im Phantasialand sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Trotz des hohen Besucheraufkommens, an vielen Öffnungstagen, ist die Abfertigung an den Attraktionen recht zügig. Wer dennoch nicht warten möchte, kann auf den „Quickpass" zurückgreifen und so Wartezeit einsparen.

Es gibt ausreichend viele Parkplätze mit Parkeinweisern um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Parkplatzgebühr liegt bei 5€.

Die Preise für Speisen und Getränke liegen im deutschen Durchschnitt. Die Qualität und der Geschmack können überzeugen. Besonders die Eisdiele im Themenbereich Berlin ist ein Besuch wert und gehört für uns zu einem Tag im Phantasialand dazu.

Die sanitären Anlagen sind immer sauber und werden stetig gereinigt.

Alles in Allem können wir einen Besuch im Phantasialand uneingeschränkt empfehlen. Die liebevolle und schöne Gestaltung der Themenbereiche ist in Deutschland beinahe einzigartig. Die hervorragenden und wunderschön in Szene gesetzten Fahrgeschäfte und Attraktionen tun ihr Übriges, um einen wunderschönen Ausflug mit der gesamten Familie erleben zu können. Das Phantasialand ist, neben dem Europa-Park, der beste Freizeitpark in Deutschland.

 


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